FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 21,72 € | 412,64 € |
| 5 | 43,44 € | 390,93 € |
Einreihiges Zylinderrollenlager NJ413 -M1 von FAG mit Messingkäfig und 65x160x37 mm Abmessungen für radiale Tragfähigkeit und einseitige axiale Führung.
Das Zylinderrollenlager NJ413 -M1 von FAG nimmt als Radial-Wälzlager vor allem hohe Radialkräfte auf. Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 160 mm und einer Breite von 37 mm stützen die zylindrischen Rollen hohe Lasten in radial beanspruchten Lagerungen ab. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtung lässt sich das Lager direkt in extern geschmierte Gehäuse integrieren.
Dieses einreihige Zylinderrollenlager kommt bevorzugt in Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen hohe radiale Kräfte mit gezielter axialer Abstützung kombiniert werden. Typische Einsatzorte finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei anspruchsvollen Wellenführungen. Durch den Linienkontakt der Rollen erreicht das Lager eine hohe Steifigkeit. Die Ausführung eignet sich für Betriebsbedingungen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad und arbeitet mit normaler Radiallagerluft in Standardpassungen.
Die Bauform NJ fungiert als Stützlager und führt Wellen axial in einer Richtung, während in die Gegenrichtung ein Verschiebeweg erhalten bleibt. Zwei feste Borde am Außenring und ein fester Bord am Innenring definieren die Führung, wobei sich der Innenring einseitig herausnehmen lässt. Dies erleichtert die Montage getrennter Ringe erheblich. Der massive Messingkäfig führt die Rollen stabil und hält mechanischen Belastungen stand, während der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Baubreite von 37 mm. Diese genormten Hauptabmessungen erlauben den passgenauen Einbau in standardisierte Gehäuse- und Wellensitze. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Die NJ-Konstruktion nimmt neben radialen Kräften auch Axialkräfte aus einer Richtung auf. Der Außenring besitzt zwei feste Führungsborde, während der Innenring über einen einzelnen Bord verfügt. Dadurch lässt sich die Welle in eine Richtung axial festlegen, während thermische Längsausdehnungen in die andere Richtung durch axialen Verschiebeweg ausgeglichen werden.
Das Nachsetzzeichen -M1 kennzeichnet einen massiven Messingkäfig, der die zylindrischen Wälzkörper präzise führt. Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit, gute Notlaufeigenschaften und Schwingungsdämpfung aus. Bei starken Beschleunigungen, wechselnden Drehzahlen oder Stoßbelastungen bietet der Käfig eine formstabile Führung der Rollen.
Für dieses Wälzlager ist ein Betriebsbereich von -30 bis +150 Grad freigegeben. Da es sich um ein offenes Lager ohne temperaturkritische Dichtelemente handelt, hängt die tatsächliche Einsatzgrenze im Betrieb primär von der thermischen Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs im Gehäusesystem ab.
Normale Radiallagerluft, oft auch als CN bezeichnet, stellt das standardmäßige radiale Betriebsspiel im Neuzustand dar. Sie ist so bemessen, dass nach dem Aufpressen auf Welle und Gehäusesitz unter üblichen Passungstoleranzen und Betriebstemperaturen ein reibungsarmer Lauf ohne unzulässige Verspannung unterstützt wird.
Das Lager besitzt werksseitig keine Schmierfettfüllung und keine integrierten Dichtungen. Auch der Außenring kommt ohne Nut und Schmierbohrung aus. Die Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl erfolgt über die umgebende Gehäusekonstruktion, welche auch dem Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit dient.
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