FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 13,66 € | 259,52 € |
| 5 | 27,32 € | 245,86 € |
Einreihiges Zylinderrollenlager NU409 -M1 von FAG mit Messingkäfig, 45 mm Bohrung und 120 mm Außendurchmesser für rein radiale Belastungen im Loslager-Einsatz.
Das Zylinderrollenlager NU409 -M1 von FAG ist als einreihiges Radial-Rollenlager für Industrieanwendungen konstruiert. Durch den Linienkontakt zwischen Rollen und Laufbahnen nimmt dieses Wälzlager hohe radiale Kräfte auf. Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Borde, während der Innenring bordlos ausgeführt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen, was die getrennte Montage beider Lagerringe erleichtert und thermisch bedingte Längenänderungen der Welle im Betrieb zwangfrei ausgleicht.
Als reines Loslager nimmt das Zylinderrollenlager NU409 -M1 hohe radiale Lasten auf und gleicht axiale Verschiebungen zwischen Welle und Gehäuse direkt im Wälzkörperraum aus. Diese Bauform eignet sich vor allem für Lagerungsstellen, an denen thermische Längenausdehnungen der Welle kompensiert werden müssen. Die Ausführung mit 120 mm Außendurchmesser und 29 mm Breite nimmt erhebliche Radialkräfte auf, während der offene Aufbau ohne Dichtungen für Gehäusekonstruktionen mit Schmieröl oder Schmierfett ausgelegt ist.
Das Nachsetzzeichen -M1 kennzeichnet einen massiven Messingkäfig, der die Rollen präzise auf Abstand hält. Gegenüber Standardblechkäfigen zeichnet sich Messing durch hohe Festigkeit, thermische Beständigkeit und gute Notlaufeigenschaften bei Schmierstoffmangel aus. Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +150 Grad Celsius. Bei der Auslegung sind die normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) zu berücksichtigen, um im Zusammenspiel mit Welle und Gehäuse die passende Betriebslagerluft zu erzielen.
Bei der Bauform NU führt der Außenring die Rollen zwischen zwei festen Borden, während der Innenring keine Borde aufweist. Der Innenring lässt sich dadurch beidseitig axial herausziehen. Das Lager fungiert als reines Loslager und nimmt ausschließlich Radialkräfte auf, während es Längenausdehnungen der Welle zwangfrei innerhalb der Laufbahn zulässt.
Dieses Wälzlager besitzt eine Bohrung von 45 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 120 mm sowie eine Baubreite von 29 mm. Diese Maße bilden die verbindliche Grundlage für die Passung in der Gehäuse- und Wellenkonstruktion.
Die Kennzeichnung -M1 weist auf einen massiven Messingkäfig hin, der die zylindrischen Wälzkörper führt. Messingkäfige bieten eine höhere Stabilität bei Vibrationen und thermischen Belastungen als Blechkäfige. Sie tragen zu einer exakten Führung der Rollen über den gesamten Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius bei.
Normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige radiale Spiel zwischen Rollen und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Dieses Maß dient dazu, dass sich das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle und dem Einbau ins Gehäuse durch Passungsübermaße nicht unzulässig verspannt und im regulären Betrieb leichtgängig läuft.
Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben als offenes Wälzlager ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung über das Gehäusesystem. Je nach Betriebsbedingungen lassen sich Schmierfett oder Schmieröl einsetzen. Externe Gehäusedichtungen schützen das Schmiermittel vor Verunreinigungen und verhindern dessen Austritt.
Das Lager entspricht der normalen Toleranzklasse P0 (auch als PN oder ABEC 1 bezeichnet). Diese Normklasse definiert die zulässigen Maß-, Form- und Lauftoleranzen für industrielle Anwendungen und ermöglicht einen passgenauen Austausch mit Komponenten identischer Spezifikation.
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