INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das vollrollige Zylinderrollenlager SL182215 -C3 von INA bietet mit 75x130x31 mm hohe radiale Tragfähigkeit und axiale Verschiebbarkeit bei C3-Lagerluft.
Das Zylinderrollenlager SL182215 -C3 ist ein einreihiges, offenes Wälzlager des Herstellers INA. Durch den Verzicht auf einen Wälzkörperkäfig nimmt das Lager die maximal mögliche Rollenanzahl auf. Diese vollrollige Ausführung eignet sich vor allem für Lagerstellen mit sehr hohen radialen Kräften. Mit den Abmessungen 75 mm Bohrungsdurchmesser, 130 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite entspricht das Bauteil der Normaltoleranz P0/PN (ABEC 1). Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Als Stützlager nimmt diese Ausführung hohe Radialkräfte auf und erlaubt gleichzeitig einen axialen Verschiebeweg der Welle gegenüber dem Gehäuse. Das Bauteil führt die Welle einseitig axial, gleicht aber Längenänderungen infolge thermischer Ausdehnung gezielt aus. Typische Anwendungsbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Lagerungen mit hohen Radiallasten und einseitiger axialer Führung. Wegen der vollrolligen Konstruktion liegt der Fokus auf Belastbarkeit bei moderaten Drehzahlen, da sich die aneinander abrollenden Zylinderrollen gegenseitig berühren.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Dieser vergrößerte Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen ist vorteilhaft, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Erwärmt sich die Welle stärker als das Gehäuse, dehnt sich der Innenring aus. Die C3-Lagerluft trägt dazu bei, dass sich das Lager dabei nicht unzulässig verspannt. Auch bei festen Passungen auf Welle und Gehäuse unterstützt das vergrößerte Betriebsspiel einen leichten Lauf.
Die Abmessungen betragen 75 mm Innendurchmesser, 130 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite. Der Außenring besitzt weder eine Umfangsnut noch eine Schmierbohrung. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Bei einem vollrolligen Lager fehlt der Führungskäfig, wodurch der freie Raum im Innenring vollständig mit Zylinderrollen gefüllt ist. Diese Bauform erreicht die größtmögliche radiale Tragfähigkeit auf gegebenem Bauraum. Gleichzeitig sind die maximal zulässigen Drehzahlen konstruktionsbedingt geringer als bei käfiggeführten Lagern.
Ein Stützlager stützt Axialkräfte aus einer Richtung ab und lässt in der Gegenrichtung eine Verschiebung der Welle zu. Diese Funktion gleicht thermische Längenänderungen der Welle aus. Die Konstruktion beugt schädlichen axialen Verspannungen im Lagersitz vor und unterstützt die axiale Führung.
Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Dadurch lässt sich das Lager flexibel über die umgebende Gehäusekonstruktion mit Öl oder Fett schmieren. Bei staubigen oder feuchten Einsatzbedingungen ist eine geeignete externe Abdichtung im Gehäuse vorzusehen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +150 Grad. Da keine wärmeempfindlichen Kunststoffkäfige oder Elastomerdichtungen verbaut sind, bestimmt vor allem die thermische Beständigkeit des gewählten Schmierstoffs die tatsächlich erreichbaren Betriebsgrenzen der Lagerstelle.
Die Lagerluftgruppe C3 bietet ein größeres Radialspiel als Standardlager. Sie wird gewählt, wenn Passungen mit großem Übermaß genutzt werden oder im Betrieb hohe Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse entstehen, die das Radialspiel im laufenden Zustand verringern.
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