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Das vollrollige Zylinderrollenlager NCF2916 -V von NKE Steyr bietet bei Maßen von 80x110x19 mm eine hohe radiale Belastbarkeit als Stützlager.
Das Zylinderrollenlager NCF2916 -V ist ein einreihiges Wälzlager mit 80 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 19 mm Breite. Da die Ausführung vollrollig konstruiert ist, verzichtet das Lager auf einen Käfig und nutzt den vorhandenen Raum für eine dichte Rollenbestückung. Diese Anordnung nimmt sehr hohe Radiallasten auf. Durch die Stützlager-Bauform ermöglicht das Lager zudem einen axialen Verschiebeweg in einer Richtung, während es axiale Kräfte in Gegenrichtung aufnimmt.
Dieses Stützlager eignet sich für Konstruktionen im Maschinenbau, bei denen bei geringem radialem Bauraum starke Querkräfte auftreten. Typische Einsatzfelder sind Industriegetriebe sowie Wellenlagerungen mit niedrigen bis mittleren Drehzahlen. Da das Lager offen ausgeführt ist und weder über Dichtungen noch über Schmierbohrungen im Außenring verfügt, muss das umgebende Gehäuse die Schmierstoffversorgung und den Schutz vor Schmutz übernehmen.
Das Suffix -V steht für die vollrollige Ausführung, bei der die Wälzkörper eng aneinanderliegen. Das erhöht die Tragfähigkeit und Steifigkeit gegenüber Lagern mit Käfig, begrenzt jedoch die Drehzahlen infolge der Rollenreibung. Mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 passt das Bauteil zu Standardpassungen auf Welle und Gehäuse. Der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad deckt auch thermisch anspruchsvolle Betriebsumgebungen ab.
Der Zusatz NCF kennzeichnet ein einreihiges Stützlager, während das Suffix -V auf die vollrollige Bauart ohne Käfig verweist. Durch die lückenlose Rollenbestückung erreicht das Lager eine hohe radiale Tragfähigkeit und stützt Radiallasten sowie einseitige Axialkräfte ab.
Mit 80 mm Bohrungsdurchmesser, 110 mm Außendurchmesser und einer Breite von 19 mm weist das Lager einen schlanken Querschnitt auf. Diese kompakten Abmessungen eignen sich für Lagerungsanordnungen mit begrenzt verfügbarem radialem Einbauraum.
Als Stützlager führt dieses Wälzlager die Welle in einer axialen Richtung, während es in die Gegenrichtung einen definierten Verschiebeweg erlaubt. Dadurch lassen sich Wärmedehnungen der Welle zwanglos ausgleichen, ohne dass schädliche Axialspannungen im Gehäuse entstehen. Gleichzeitig werden Querkräfte über die Rollen abgestützt.
Die normale Lagerluft beschreibt das werkseitige radiale Spiel zwischen den Rollen und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Sie ist auf übliche Passungstoleranzen sowie Standardbetriebstemperaturen abgestimmt. Nach dem Aufpressen auf Welle und Gehäuse verbleibt ein gleichmäßiger Laufspalt für den reibungsarmen Betrieb.
Da das Lager ohne integrierte Dichtungen und ohne Nut oder Schmierbohrung im Außenring gefertigt ist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr über das umgebende Maschinengehäuse. Je nach Betriebsbedingung kommt Öl oder Wälzlagerfett zum Einsatz. Externe Dichtelemente an der Welle schützen das Schmiermittel vor Verunreinigungen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Durch den Verzicht auf Käfigelemente und Dichtlippen bleibt die Ganzmetallausführung über diesen Bereich formstabil. Bei der Auslegung der Lagerstelle ist ein Schmierstoff zu wählen, der für die jeweilige Einsatztemperatur freigegeben ist.
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