INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 35,46 € | 673,91 € |
| 3 | 70,95 € | 638,42 € |
Das Zylinderrollenlager SL024834 von INA ist ein zweireihiges, vollrolliges Loslager mit den Abmessungen 170x215x45 mm für anspruchsvolle radiale Belastungen.
Das Zylinderrollenlager SL024834 von INA bietet als offenes Wälzlager eine kompakte Bauweise für industrielle Lagerungen mit starker Beanspruchung. Bei Hauptabmessungen von 170 mm Bohrung, 215 mm Außendurchmesser und 45 mm Breite nimmt dieses zweireihige Lager sehr hohe Radialkräfte auf. Da auf einen Käfig verzichtet wird, fasst der Innenraum die maximale Anzahl an Rollen. Das Modell eignet sich für Einsatztemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius und arbeitet in Standard-Toleranzklasse P0/PN.
Konstruktionen im schweren Maschinenbau und Getriebebau nutzen dieses Lager bevorzugt als Loslager. Durch den beidseitig abnehmbaren Außenring lässt sich die radiale Führung separat montieren, während axiale Längenänderungen der Welle ungehindert ausgeglichen werden. Die integrierte Ringnut im Außenring erleichtert die axiale Fixierung im Lagergehäuse beispielsweise über Sicherungsringe. Dadurch sparen Sie Bauraum bei Anwendungen, die extreme radiale Tragfähigkeit bei moderaten Drehzahlen verlangen.
Das vollrollige System verzichtet bewusst auf trennende Käfigstege, wodurch der Querschnitt maximal mit Rollkörpern bestückt ist. Gegenüber käfiggeführten Ausführungen bietet die dichte Bestückung eine hohe Steifigkeit und Stoßunempfindlichkeit. Beachten Sie bei der Auslegung, dass das offene Lager eine zuverlässige externe Schmierung benötigt, um die Reibung zwischen den aneinander abrollenden Zylindern gering zu halten. Die normale Radiallagerluft stellt dabei ein ausgeglichenes Betriebsspiel unter üblichen Passungsverhältnissen bereit.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 170 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm und eine Gesamtbreite von 45 mm. Mit diesen Abmessungen lässt sich das Zylinderrollenlager präzise in Gehäusebohrungen und auf Wellen montieren.
Bei einem vollrolligen Lager wird auf einen Wälzkörperkäfig verzichtet. Der vorhandene Umfang ist vollständig mit Zylinderrollen gefüllt, wodurch die tragende Linienberührung im Lagerinneren maximiert wird. Dies begünstigt die Tragfähigkeit und Steifigkeit bei hohen Radiallasten. Allerdings führt der direkte Kontakt der Rollen zu höheren Reibungsverlusten bei sehr schnellen Drehbewegungen.
Die äußere Ringnut dient der formschlüssigen Fixierung des Außenrings im Gehäuse. Durch den Einsatz passender Sicherungsringe lässt sich das Bauteil axial positionieren, ohne dass aufwendige Gehäuseschultern oder zusätzliche Deckelkonstruktionen erforderlich sind. Das vereinfacht die Gehäusefertigung und spart wertvollen axialen Bauraum in kompakten Baugruppen.
Das Lager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius spezifiziert. Da keine integrierten Gummi- oder Kunststoffdichtungen verbaut sind, wird die thermische Grenze primär durch die Maßhaltigkeit der Wälzlagerkomponenten und den gewählten Schmierstoff bestimmt. Achten Sie auf Schmiermittel, die für die jeweilige Einsatztemperatur geeignet sind.
Die Bauform mit beidseitig abnehmbarem Außenring nimmt ausschließlich radiale Kräfte auf und erlaubt freie Längsbewegungen zwischen Welle und Gehäuse. Dies wirkt thermisch bedingten Axialverspannungen entgegen, die bei Erwärmung im Dauerbetrieb auftreten können. Für die Aufnahme von axialen Kräften müssen Sie ein separates Festlager in der Konstruktion vorsehen.
Das Lager ist in der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Toleranzklasse deckt die gängigen Genauigkeitsanforderungen des Maschinen- und Getriebebaus zuverlässig ab. Sie ermöglicht normale Einbautoleranzen auf Welle und Gehäuse, ohne dass spezialisierte Hochpräzisionssitze angefertigt werden müssen.
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