FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 5,40 € | 102,56 € |
| 20 | 10,81 € | 97,15 € |
Das Zylinderrollenlager NUP213 -E-XL-TVP2-C3 von FAG bietet mit 65x120x23 mm hohe radiale Tragfähigkeit und axiale Führung als Festlager.
Dieses einreihige Zylinderrollenlager NUP213 -E-XL-TVP2-C3 nimmt durch den Linienkontakt seiner Rollen sehr hohe Radialkräfte auf. In der Bauform NUP führt das Lager die Welle beidseitig axial und übernimmt dadurch die Funktion eines Festlagers. Der Außenring besitzt zwei feste Borde, während der Innenring über einen festen Bord und eine lose Bordscheibe verfügt. FAG fertigt diese Ausführung mit einem leichten Polyamidkäfig sowie der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1).
Konstrukteure und Instandhalter wählen dieses Festlager für Wellenlagerungen, bei denen starke Radiallasten auftreten und die Welle gleichzeitig in beiden Richtungen axial fixiert werden soll. Typische Einsatzfelder finden sich in Getriebekonstruktionen sowie rotierenden Wellensträngen im allgemeinen Maschinenbau. Durch die offene Bauweise ohne integrierte Dichtung läuft das Wälzlager direkt im Schmierstoffkreislauf der umgebenden Konstruktion, beispielsweise im Ölbad oder in fettgeschmierten Gehäusen mit externer Abdichtung.
Die Ausführung mit dem Nachsetzzeichen TVP2 besitzt einen formgespritzten Käfig aus Polyamid, der für geringe Reibung, ruhigen Lauf und ein niedriges Bauteilgewicht sorgt. Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +120 Grad Celsius. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 gleicht thermische Ausdehnungen bei Erwärmung im Betrieb oder feste Passungen auf Welle und Gehäuse aus. Achten Sie bei der Montage auf saubere Einbaubedingungen und die korrekte Platzierung der losen Bordscheibe am Innenring.
Kennzeichnend für die Bauform NUP sind zwei feste Borde am Außenring sowie ein fester Bord und eine lose Bordscheibe am Innenring. Dadurch nimmt das Lager neben starken Radialkräften auch Axialkräfte aus beiden Richtungen auf. Es dient in der Lagerungsanordnung als Festlager und führt die gelagerte Welle beidseitig axial.
Mit einem Innendurchmesser von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Baubreite von 23 mm entspricht das Wälzlager standardisierten Hauptabmessungen. Vor dem Austausch empfiehlt sich die Prüfung der Maßtoleranzen am Wellensitz sowie an der Gehäusebohrung.
Die Nachsetzzeichen-Kennzeichnung C3 definiert eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieses zusätzliche Radialspiel verhindert das Klemmen des Lagers, falls sich Ringe durch feste Passungen aufweiten oder betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Die Ausführung TVP2 bezeichnet einen formgespritzten Käfig aus Polyamid. Käfige aus diesem Werkstoff zeichnen sich durch geringes Eigengewicht und ein geräuscharmes Laufverhalten aus. Der zulässige Temperaturbereich für das Bauteil mit diesem Käfig reicht von -30 bis +120 Grad Celsius.
Als offene Lagerausführung verfügt dieses Modell über keine integrierten Dichtungen. Die Schmierung erfolgt über das Schmiersystem der umgebenden Baugruppe, beispielsweise mit Getriebeöl oder Wälzlagerfett. Die Abdichtung gegen Schmutz und Schmierstoffaustritt müssen externe Dichtungselemente im Gehäuse übernehmen.
Die Fertigung erfolgt in der Normaltoleranz P0 beziehungsweise PN, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Standardtoleranz legt die zulässigen Maß- und Rundlaufgenauigkeiten für reguläre industrielle Lagerungsanordnungen fest.
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