FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 25,70 € | 488,31 € |
| 3 | 51,40 € | 462,61 € |
Das Zylinderrollenlager NU2316 -E-M1 von FAG ist ein einreihiges Loslager mit Messingkäfig für hohe radiale Belastungen bei 80x170x58 mm.
Das Zylinderrollenlager NU2316 -E-M1 von FAG dient als Loslager zur Aufnahme hoher Radialkräfte im industriellen Maschinen- und Anlagenbau. Durch die offene Bauweise ohne Dichtung gelangt Schmierstoff direkt aus dem Gehäusesystem an die Wälzkörper. Mit 80 mm Bohrung, 170 mm Außendurchmesser sowie 58 mm Breite gleicht die Bauform NU betriebsbedingte Längenänderungen der Welle im Lagerinneren aus. Die Ausführung ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Dieses einreihige Radial-Wälzlager eignet sich für Lagerstellen, an denen thermische Längenausdehnungen einer Welle ausgeglichen werden müssen. In Konstruktionen mit Loslagerung nimmt das Lager ausschließlich Radiallasten auf, während axiale Verschiebungen im Lagerinneren stattfinden. Da der Innenring keine Borde besitzt, lässt er sich gegenüber dem Außenring verschieben. Dies beugt axialen Verspannungen im Antriebsstrang vor.
Der massive Messingkäfig führt die Rollen stabil und verleiht der Baugruppe Festigkeit bei Vibrationen sowie Stoßbelastungen. Zusammen mit der normalen Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) unterstützt das Lager einen ruhigen Lauf der gelagerten Komponenten. Da der Innenring beidseitig herausnehmbar ist, lassen sich Innen- und Außenring separat montieren. Bei dieser offenen Ausführung übernimmt die umgebende Gehäusekonstruktion die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 80 mm, einen Außendurchmesser von 170 mm und eine Breite von 58 mm auf. Diese Maße ermöglichen den Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen und Lagersitze im Maschinenbau.
Bei der NU-Bauform besitzt der Innenring keine Borde. Dadurch lässt sich der Ring axial in beide Richtungen aus dem Rollensatz herausziehen. Dies erleichtert die Montage von Welle und Gehäuse getrennt voneinander und ermöglicht den thermischen Längenausgleich im laufenden Betrieb.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Der Werkstoff des Messingkäfigs und die Maßstabilität der Stahlringe decken diesen Bereich ab. Das verwendete Schmierfett oder Schmieröl muss ebenfalls für die gewünschte Betriebstemperatur freigegeben sein.
Die Ausführung verfügt über normale Radiallagerluft. Dieser Standardwert bietet bei üblichen Passungswahlen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Führung und thermischer Dehnung. Die Wälzkörper rollen dadurch mit geringer Reibung ab, was zu einem ruhigen Lauf der gelagerten Welle beiträgt.
Da keine integrierten Dichtscheiben verbaut sind, gelangt das Schmiermittel von außen direkt an die Laufbahnen und den Messingkäfig. Die Schmierung erfolgt über ein zentrales Ölsystem, ein Ölbad oder eine Gehäuse-Fettfüllung. Externe Gehäusedichtungen schützen das Schmiersystem vor Schmutzeintrag.
Die Einstufung nach P0 (vergleichbar mit ABEC 1) definiert die Standard-Toleranzklasse für Maß- und Laufgenauigkeit. Sie deckt die Anforderungen industrieller Anwendungen im Maschinenbau ab und unterstützt die Austauschbarkeit sowie einen passgenauen Sitz auf Welle und Gehäuse.
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