SKF
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Das zweireihige Zylinderrollenlager NN3021 KTN9/SPW33 von SKF mit konischer Bohrung (105x160x41 mm) bietet hohe radiale Steifigkeit für anspruchsvolle Spindellagerungen.
Das Zylinderrollenlager NN3021 KTN9/SPW33 von SKF ist als zweireihiges Loslager ohne integrierte Dichtung ausgeführt. Durch den Linienkontakt der Zylinderrollen nimmt das Wälzlager sehr hohe Radialkräfte auf und führt Wellen präzise. Die Konstruktion zeichnet sich durch einen beidseitig abnehmbaren Außenring aus, was die Montage erleichtert. Ausgelegt für einen Temperaturbereich von -30 bis +120 Grad deckt dieses offene Lager vielfältige industrielle Einsatzbedingungen ab.
Der Einsatz dieses zweireihigen Rollenlagers erfolgt vorrangig dort, wo hohe radiale Belastungen mit strengen Genauigkeitsanforderungen zusammentreffen. Ein typisches Einsatzfeld stellen Spindellagerungen dar. Die zweireihige Rollenanordnung verleiht der Konstruktion eine ausgeprägte Radialsteifigkeit bei kompaktem Bauraum. Da der Außenring beidseitig bordlos und abnehmbar ist, gleicht das Lager axiale Längenänderungen der Welle gegenüber dem Gehäuse reibungsarm aus.
Die konische Innenbohrung im Kegelverhältnis 1:12 erlaubt es, die Radiallagerluft beim Aufschieben auf einen kegeligen Wellensitz gezielt einzustellen. Zusammen mit der stark verringerten Radiallagerluft ab Werk lässt sich so ein spielfreies oder leicht vorgespanntes Lagersystem erzielen. Die Toleranzklasse SP (Sonderpräzision) steht für engere Maß- und Lauftoleranzen als der Standard. Zudem vereinfachen die Schmiernut und die Schmierbohrungen im Außenring (W33) die gezielte Nachschmierung im Betrieb.
Das Lager verfügt über einen Bohrungsdurchmesser von 105 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Baubreite von 41 mm. Durch diese Abmessungen und die zweireihige Bauweise bietet das Zylinderrollenlager eine hohe Tragfähigkeit auf vergleichsweise engem Raum.
Das Nachsetzzeichen SP steht für Sonderpräzision („Special Precision“). Lager dieser Genauigkeitsklasse weisen gegenüber Standardlagern engere Maß- und Lauftoleranzen auf. Diese Eigenschaft ist darauf ausgelegt, einen hochgenauen Rundlauf bei anspruchsvollen Präzisionslagerungen zu erzielen.
Die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht das exakte Einstellen der radialen Restluft während der Montage. Durch das axiale Verschieben des Innenrings auf dem konischen Wellensitz lässt sich das Lagerspiel minimieren, was die Steifigkeit der gesamten Wellenlagerung erhöht.
Das Merkmal W33 kennzeichnet eine ringförmige Nut mit Schmierbohrungen am Außenumfang des Lagers. Dadurch gelangt Schmierstoff direkt zwischen die beiden Rollenreihen in das Innere des Wälzlagers. Dies dient einer gleichmäßigen Schmiermittelverteilung und vereinfacht die Wartung im eingebauten Zustand.
Dieses Modell ist mit der Kennzeichnung TN9 versehen, was für einen Käfig aus Polyamid steht. Der Polymerwerkstoff reduziert das Eigengewicht der rotierenden Bauteile, läuft reibungsarm und federt Stöße elastisch ab. Der zulässige Temperaturbereich reicht hierbei von -30 bis +120 Grad.
Das Zylinderrollenlager ist als offenes Lager ohne integrierte Schleif- oder Deckdichtungen ausgeführt. Die Abdichtung gegenüber Fremdkörpern, Feuchtigkeit und Schmiermittelverlust muss über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen. Offene Lager ermöglichen eine direkte Schmierstoffzufuhr und den einfachen Wechsel von Schmierfetten oder -ölen.
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