SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 5,26 € | 100,03 € |
| 30 | 10,53 € | 94,76 € |
Das Zylinderrollenlager NJ2308 ECJ von SKF bietet mit 40 mm Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 33 mm Breite eine belastbare Stützlagerfunktion.
Das einreihige Zylinderrollenlager NJ2308 ECJ nimmt als Radialrollenlager hohe Radialkräfte auf. Durch die Linienberührung zwischen Zylinderrollen und Laufbahnen widersteht die Konstruktion starken Belastungen. In der Bauform NJ verfügt das Bauteil über zwei feste Borde am Außenring sowie einen festen Bord am Innenring. Dadurch eignet sich dieses Wälzlager zur Aufnahme einseitiger Axialkräfte. Die optimierte Innenkonstruktion unterstützt einen ruhigen Lauf.
Der Einsatz dieser Bauform empfiehlt sich vor allem dort, wo hohe Radiallasten gemeinsam mit Axialkräften aus einer Richtung auftreten. Die Konstruktion fungiert als klassisches Stützlager und führt Wellen axial einseitig. In Kombination mit einem Loslager gleicht die Lagerstelle thermische Längenänderungen der Welle aus. Typische Einsatzbereiche finden sich in Industrieanwendungen mit kombinierten Lasten, bei denen offene Wälzlager durch das umgebende Gehäuse geschmiert werden.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand und widersteht betriebsbedingten Beschleunigungen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Da der Innenring einseitig herausnehmbar ist, lässt sich das Lager getrennt montieren. Bei der Auslegung ist zu berücksichtigen, dass dieses offene Lager eine saubere Einbauumgebung sowie eine externe Schmierung verlangt. Die Maßgenauigkeit entspricht der Toleranzklasse P0, während die Laufgenauigkeit P6 einen vibrationsarmen Rundlauf unterstützt.
Die Ausführung NJ besitzt zwei feste Borde am Außenring und einen festen Bord am Innenring. Dadurch stützt das Lager Wellen in einer Axialrichtung ab, während es in die Gegenrichtung Verschiebungen zulässt. Der Innenring lässt sich zur separaten Montage herausnehmen, was den Einbau in enge Gehäusesitze erleichtert.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 40 mm, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Baubreite von 33 mm. Diese Abmessungen zeichnen sich durch einen kräftigen Querschnitt aus und bieten eine hohe radiale Tragfähigkeit für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Bauteil ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Dieser Einsatzbereich wird maßgeblich durch die Materialabstimmung und den formstabilen Stahlblechkäfig ermöglicht. Die nutzbare Betriebsgrenze hängt in der Praxis zusätzlich vom verwendeten Schmierstoff im Gehäuse ab.
Die Maßgenauigkeit entspricht den Standards P0 beziehungsweise ABEC 1, während die Laufgenauigkeit in die Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3 eingestuft ist. Diese Kombination unterstützt genormte Anschlussmaße für Gehäuse und Welle bei gleichzeitig erhöhter radialer Rundlaufgenauigkeit im Betrieb.
Da dieses Produkt ab Werk ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, erfolgt der Schutz vor Verunreinigungen über die Gehäusekonstruktion. Externe Dichtelemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthe im Gehäuse schirmen die Wälzkörper ab und halten das Schmiermittel an der Lagerstelle.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das standardmäßige Radialspiel zwischen den Zylinderrollen und den Laufbahnen im unbelasteten Zustand. Dieses Spiel ist für übliche Passungsverhältnisse und typische Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring ausgelegt, damit die Wälzkörper im Betrieb nicht verspannen.
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