SKF
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| 30 | 7,31 € | 65,85 € |
Das Zylinderrollenlager NJ2208 ECP/C4 von SKF (40x80x23 mm) nimmt hohe Radialkräfte auf und führt Wellen axial in einer Richtung.
Das Zylinderrollenlager NJ2208 ECP/C4 ist ein einreihiges Radial-Rollenlager mit optimierter Innenkonstruktion für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Bei Abmessungen von 40 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite überträgt das Bauteil dank des Linienkontakts der Rollen schwere Radiallasten. Die Ausführung als Stützlager besitzt zwei feste Borde am Außenring sowie einen festen Bord am Innenring. Dadurch ermöglicht die Konstruktion einen axialen Verschiebeweg in eine Richtung.
Diese Bauform findet ihren Einsatz in Wellenlagerungen, bei denen neben starken Radialkräften auch einseitige Führungskräfte aufgenommen werden müssen. Das Stützlager überträgt Radiallasten und begrenzt Längsbewegungen der Welle in einer Richtung. Da der Innenring einseitig herausnehmbar gestaltet ist, lässt sich die Lagerstelle bei Montage- oder Wartungsarbeiten schrittweise zusammensetzen. Vor allem bei getrennter Montage von Welle und Gehäuse spart diese Bauweise Zeit in der Instandhaltung.
Die Kombination aus stark erhöhter Radiallagerluft C4 und dem Polyamidkäfig ECP ist auf spezifische thermische sowie dynamische Bedingungen abgestimmt. Ein C4-Radialspiel gleicht größere Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring oder stramme Passungen im Betrieb aus, damit die Rollkörper frei abrollen können. Der Käfig führt die Rollen geräuscharm und eignet sich für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +120 Grad Celsius. Das offene Lager erfordert eine externe Schmierung, da der Außenring ohne Schmiernut gefertigt ist.
Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Breite von 23 mm beansprucht das Lager einen standardisierten Bauraum auf der Welle und in der Gehäusebohrung.
Die NJ-Bauform kennzeichnet ein Stützlager mit zwei festen Borden am Außenring und einem Bord am Innenring. Das Lager nimmt Radialkräfte auf und führt die Welle axial in eine Richtung. In die entgegengesetzte Richtung gleicht es Längsverschiebungen zwanglos aus.
C4 bezeichnet ein radiales Betriebsspiel, das über der Normalluft und über der C3-Stufe liegt. Diese Ausführung beugt einem Verspannen der Wälzkörper vor, wenn im Betrieb starke Erwärmungen auftreten oder enge Passungsübermaße das radiale Spiel reduzieren.
Das Nachsetzzeichen ECP steht für eine optimierte Innenkonstruktion mit einem Käfig aus Polyamid. Dieser Werkstoff reduziert die Massenkräfte, dämpft Laufgeräusche und ist für Dauertemperaturen von -30 bis +120 Grad Celsius ausgelegt.
Da das Lager offen ausgeführt ist und der Außenring keine Nut oder Schmierbohrung aufweist, erfolgt die Schmierstoffzufuhr seitlich über die Anschlusskonstruktion. Das Lager kann je nach Auslegung der Gehäusedichtung mit Schmierfett oder über einen Ölkreislauf betrieben werden.
Die Maßgenauigkeit entspricht der Normaltoleranz P0 (ABEC 1), während die Laufgenauigkeit der Toleranzklasse P6 (ABEC 3) genügt. Dies unterstützt einen vibrationsarmen Lauf bei industriellen Drehzahlen.
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