FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 58,41 € | 1.109,72 € |
| 3 | 116,81 € | 1.051,32 € |
Das einreihige Zylinderrollenlager NU2230 -E-XL-M1-C3 von FAG mit den Maßen 150x270x73 mm dient als Loslager für hohe radiale Kräfte.
Das Zylinderrollenlager NU2230 -E-XL-M1-C3 ist ein einreihiges Wälzlager mit 150 mm Bohrung, 270 mm Außendurchmesser und 73 mm Breite. Als offenes Loslager nimmt die Konstruktion ausschließlich radiale Belastungen auf. Der Innenring lässt sich beidseitig herausnehmen, was die getrennte Montage von Innen- und Außenring erleichtert. FAG stattet diese Ausführung mit einem massiven Messingkäfig sowie leicht erhöhter Radiallagerluft nach Klasse C3 aus.
Diese Loslagerung kommt vor allem dort zum Einsatz, wo thermische Längenausdehnungen der Welle zwangfrei innerhalb der Lagerstelle ausgeglichen werden müssen. Typische Einsatzbereiche sind Getriebe und Maschinen mit hohen radialen Kräften. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad Celsius. Da das Lager ungedichtet ausgeführt ist, erfolgt die Schmierstoffversorgung über das Gehäuse, welches auch vor Schmutzpartikeln schützt.
Der massive Messingkäfig führt die Rollen präzise und eignet sich besonders bei anspruchsvollen Drehzahl- und Vibrationsverhältnissen. Die C3-Lagerluft bedeutet eine radial leicht vergrößerte Lagerluft im Neuzustand. Dieser Spielraum trägt dazu bei, Verspannungen zu vermeiden, falls im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen oder feste Passungen gewählt werden. Das Lager entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und besitzt einen Außenring ohne Schmiernut.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 150 mm, einen Außendurchmesser von 270 mm und eine Breite von 73 mm. In der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Borde, während der Innenring bordlos und beidseitig herausnehmbar ist. Dadurch fungiert die Einheit als reines Loslager für rein radiale Belastungen.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Diese zusätzliche Luft ist sinnvoll, wenn durch thermische Ausdehnung im Betrieb Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Sie gleicht zudem die Verringerung des Radialspiels aus, die durch feste Passungssitze auf Welle oder Gehäuse entsteht.
Das Kennzeichen M1 verweist auf einen massiven Messingkäfig. Messing zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit und Stabilität aus. Diese Konstruktion führt die Wälzkörper präzise und eignet sich für anspruchsvolle Industrieantriebe sowie Umgebungen mit Vibrationen oder Stößen.
Das offene Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser Spanne behalten die Wälzkörper und Lagerringe ihre Formstabilität. Für den Betrieb ist ein Schmierstoff auszuwählen, der für diese Temperaturen im Lagergehäuse geeignet ist.
Da das Lager werkseitig ohne eigene Dichtscheiben und ohne Schmiernut im Außenring geliefert wird, erfolgt die Schmierung extern über die umgebende Gehäusekonstruktion. Externe Gehäusedichtungen schützen das Lager vor Verschmutzung sowie Feuchtigkeit und halten das Schmiermittel in der Lagerstelle.
Nein, die NU-Bauform nimmt prinzipbedingt keine axialen Kräfte auf. Der Innenring besitzt keine Borde und kann sich axial gegenüber dem Rollensatz im Außenring frei verschieben. Zur Führung der Welle in axialer Richtung ist in der Konstruktion ein zusätzliches Festlager vorzusehen.
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