SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,80 € | 129,20 € |
| 20 | 13,60 € | 122,40 € |
Das Zylinderrollenlager NU312 ECJ von SKF bietet mit den Maßen 60x130x31 mm eine belastbare Loslagerung für hohe radiale Kräfte im Maschinenbau.
Das Zylinderrollenlager NU312 ECJ von SKF ist ein einreihiges Radial-Rollenlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Durch den Linienkontakt zwischen den zylindrischen Rollen und den gehärteten Laufbahnen nimmt dieses Wälzlager hohe Querkräfte auf. Die Ausführung besitzt eine optimierte Innenkonstruktion sowie einen formstabilen Stahlblechkäfig, der die Wälzkörper präzise führt und für Drehzahlen im industriellen Dauereinsatz ausgelegt ist.
Konstrukteure setzen diese Baugröße bevorzugt in hoch belasteten Lagerstellen ein, an denen hohe radiale Kräfte zuverlässig abgestützt werden müssen. Da das Wälzlager als offene Variante ausgeführt ist, lässt es sich flexibel in das bestehende Schmiersystem der Maschine einbinden. Der zulässige Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad ermöglicht die Verwendung in thermisch beanspruchten Aggregaten. Das Lager führt die Welle rein radial und gleicht thermische Längenänderungen zwanglos aus.
Bei der Bauform NU besitzt der Außenring zwei feste Führungsborde, während der Innenring bordlos gefertigt ist. Dadurch lässt sich der Innenring beidseitig herausnehmen, was die getrennte Montage beider Lagerringe vereinfacht. Gleichzeitig ermöglicht diese Geometrie eine axiale Verschiebung der Welle gegenüber dem Gehäuse direkt im Lagerinneren. Die Ausführung weist eine normale Radiallagerluft auf und besitzt eine Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P6.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 60 mm, einen Außendurchmesser von 130 mm und eine Baubreite von 31 mm. Der Außenring besitzt keine Schmiernut oder Bohrung, weshalb die Schmierstoffversorgung über das Gehäusedesign oder seitliche Schmierstellen erfolgen sollte.
Die Buchstabenkombination kennzeichnet konstruktive Merkmale des Herstellers SKF. Das Zeichen EC verweist auf die optimierte Innenkonstruktion des Lagers. Der Buchstabe J kennzeichnet den verbauten Stahlblechkäfig, der die Rollen im Lager führt.
Nein, dieses Lager fungiert rein als Loslager für Radialbelastungen. Da der Innenring keine Borde aufweist, können axiale Kräfte nicht abgestützt werden. Für Lagerstellen mit kombinierten Lasten kombiniert man diese Bauform meist mit einem separaten Festlager oder setzt Ausführungen mit festen Borden am Innenring ein.
Bei diesem Wälzlager sind zwei Spezifikationen kombiniert. Die Maßgenauigkeit entspricht der Standardklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Die Laufgenauigkeit ist feiner toleriert und erfüllt die Vorgaben der Toleranzklasse P6 beziehungsweise ABEC 3, was zu einem ruhigen Laufverhalten beiträgt.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad ausgelegt. Da keine integrierten Gummidichtungen vorhanden sind, bestimmt vor allem der verwendete Schmierstoff die tatsächliche thermische Einsatzgrenze in der jeweiligen Maschine.
Offene Wälzlager werden während der Montage im Gehäuse mit einem passenden Wälzlagerfett versehen oder über eine Ölumlaufschmierung versorgt. Die Zufuhr schützt die metallischen Kontaktflächen vor direktem Verschleiß und Reibung.
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