NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 55,35 € | 498,13 € |
Die Wellenscheibe WS81164 von NKE Steyr dient mit den Maßen 320x396x19 mm als gehärtete Wälzkörperlaufbahn für axiale Lageranordnungen im Maschinenbau.
Die Wellenscheibe WS81164 ist eine präzise gefertigte Axiallagerscheibe, die direkt auf der rotierenden Welle sitzt. Zusammen mit einem passenden Axialkranz bildet sie eine funktionale Einheit zur Aufnahme einseitig wirkender Axialkräfte. Gefertigt aus Stahl stellt die Scheibe eine widerstandsfähige Lauffläche bereit, wenn die Welle selbst nicht gehärtet oder geschliffen werden kann. Diese Komponente von NKE Steyr kommt vor allem dort zum Einsatz, wo schwere Konstruktionen eine zuverlässige axiale Führung verlangen.
Diese Scheibe eignet sich vor allem für Industrieanwendungen, bei denen hohe axiale Lasten auf Wellen mit 320 mm Durchmesser abgestützt werden. Typische Einsatzfelder finden sich im Großmaschinenbau bei der Übertragung hoher Druckkräfte. Sie unterstützt Konstruktionen, bei denen eine exakte axiale Führung bei moderaten Drehzahlen gefordert ist.
Durch die Ausführung als Einzelscheibe lässt sich die Lagerung flexibel an den jeweiligen Bauraum anpassen. In Kombination mit Axial-Zylinderrollenkränzen oder Axial-Nadelkränzen ermöglicht sie kompakte Baugruppen mit hoher Tragfähigkeit in axialer Richtung.
Die Einstufung in Toleranzklasse P0 (vergleichbar mit PN oder ABEC 1) steht für die genormte Standard-Maßgenauigkeit. Für die Mehrheit industrieller Anwendungen reicht diese Genauigkeitsstufe aus, um einen gleichmäßigen Kontakt zu den Wälzkörpern zu unterstützen. Bei der Konstruktion empfiehlt sich eine plane und rechtwinklig zur Drehachse ausgeführte Wellenschulter. Da das Bauteil eine Bohrung von 320 mm und eine Breite von 19 mm aufweist, benötigt es eine ausreichend dimensionierte axiale Anlagefläche.
Das Bauteil besitzt eine Bohrung von 320 mm, einen Außendurchmesser von 396 mm sowie eine Breite von 19 mm. Mit dieser Dimensionierung passt die Scheibe auf Wellen mit 320 mm Nenndurchmesser. Planen Sie in Ihrer Konstruktion genügend radialen Bauraum für den Außendurchmesser ein, damit keine Berührung mit umliegenden Gehäuseteilen entsteht.
NKE Steyr fertigt diese Scheibe aus Stahl. Das Material bietet die erforderliche Härte und Verschleißfestigkeit, um den ständigen Rollkontakt der Wälzkörper aufzunehmen. Stahl bietet zudem eine hohe Formstabilität unter schweren axialen Belastungen und eignet sich für übliche Schmierverfahren mit Schmieröl oder Schmierfett.
Der Unterschied liegt in den Führungsmaßen: Eine Wellenscheibe wie die WS81164 besitzt eine eng tolerierte Bohrung für den festen Sitz auf der rotierenden Welle, während ihr Außendurchmesser Spiel zum Gehäuse aufweist. Eine Gehäusescheibe wird dagegen im Gehäuse zentriert geführt und besitzt eine freigestellte Bohrung, die berührungsfrei an der Welle vorbeiläuft.
Als separate Laufbahnkomponente nimmt die Scheibe die axialen Kräfte der Wälzkörper direkt von der Welle auf. Dadurch muss die Welle selbst nicht als gehärtete und feingeschliffene Laufbahn gefertigt werden. Bei Verschleiß lässt sich die Scheibe unkompliziert austauschen, was den Wartungsaufwand verringert.
Die Schmierung erfolgt passend zur Gesamtlagerung und den Umgebungsbedingungen der Maschine. Die Stahlscheibe lässt sich sowohl mit Wälzlagerfetten als auch über eine Ölumlaufschmierung betreiben. Eine kontinuierliche Schmierstoffversorgung zwischen der Lauffläche und den Wälzkörpern hält die Reibung gering und beugt vorzeitigem Verschleiß vor.
P0 definiert die reguläre Standardtoleranz für Wälzlagerteile im Maschinenbau. Diese Vorgabe legt die zulässigen Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Planlauf fest. Für einen sauberen Rundlauf sollte der Wellenzapfen passgenau vorbereitet sein, damit die Scheibe vollflächig an der Anlageschulter anliegt und Verkippungen vermieden werden.
NKE AUSTRIA GmbH
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