DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W145-180-13 VIT dichtet Wellen mit 145 mm Durchmesser bei Temperaturen bis +200 °C gegen Schmierstoffaustritt ab.
Dieser Radial-Wellendichtring W145-180-13 VIT kommt dort zum Einsatz, wo rotierende Wellen gegen austretende Öle oder Fette abgedichtet werden müssen. Dank des Werkstoffs FKM (Viton) hält das Bauteil hohen thermischen Belastungen stand. Die Konstruktion besitzt einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Breite von 13 mm. Mit seiner Kautschukummantelung passt sich der Ring Unebenheiten in der Gehäusebohrung an und unterstützt eine dichte Verbindung.
Dieses Dichtelement wird in Konstruktionen mit Wellendurchmessern von 145 mm verwendet, bei denen erhöhte Betriebstemperaturen herrschen. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -15 bis +200 Grad eignet sich das Dichtelement für thermisch anspruchsvolle Umgebungen. Da die Ausführung ohne Staublippe konstruiert ist, arbeitet die Dichtkante mit geringerer Reibleistung direkt auf der Welle. Dies empfiehlt sich besonders bei sauberen Betriebsbedingungen ohne starke externe Schmutzeinwirkung.
Der Fluorkautschuk FKM bietet eine hohe Beständigkeit gegenüber synthetischen Schmierstoffen und chemischen Medien. Zur Aufrechterhaltung der nötigen Radialkraft auf die rotierende Welle dient eine integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl. Diese Materialkombination schützt vor vorzeitiger Korrosion an der Feder und erhält die Dichtwirkung auch bei anspruchsvollen Schmierölen aufrecht. Zu beachten ist, dass die Druckbeständigkeit der Bauform auf maximal 0,5 bar begrenzt ist.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 145 mm für die Aufnahme auf der Welle, einen Außendurchmesser von 180 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Gesamtbreite von 13 mm. Diese Abmessungen sind für die Passgenauigkeit und den festen Sitz im Gehäuse maßgeblich.
Das Elastomer FKM erlaubt einen Einsatz bei Betriebstemperaturen von -15 bis +200 Grad. Dadurch bleibt das Material auch bei anhaltender Erwärmung durch Wellenreibung oder heiße Betriebsmedien formstabil und behält seine elastischen Dichteigenschaften.
Die Zugfeder presst die Dichtlippe mit definierter Vorspannung an die Gegenlauffläche der rotierenden Welle. Rost- und säurebeständiger Stahl schützt davor, dass aggressive Schmierstoffe, Kondenswasser oder chemische Zusätze im Öl die Feder angreifen und die elastische Anpresskraft nachlässt.
Der gummierte Außenmantel gleicht fertigungsbedingte Rauheiten sowie leichte Wärmedehnungen der Gehäusebohrung aus. Dies erleichtert das Einpressen des Dichtrings und unterstützt die Abdichtung des statischen Sitzes im Gehäuse selbst bei geteilten Bohrungen.
Die Dichtung ist für drucklose Systeme oder geringe Überdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Bei höheren Drücken kann sich die elastische Dichtlippe verformen, was zu vorzeitigem Verschleiß und Undichtigkeiten führt.
Modelle ohne zusätzliche Staublippe erzeugen an der rotierenden Welle weniger Reibungswärme als zweilippige Varianten. Sie eignen sich für geschlossene Baugruppen, bei denen von außen kein grober Schmutz oder Strahlwasser an die Dichtstelle gelangt.
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