DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 5% | 2,99 € |
| 100 | 10% | 2,83 € |
| 250 | 15% | 2,66 € |
| 500 | 20% | 2,52 € |
Kautschukummantelter Wellendichtring W22-30-4 BAOF aus NBR für Wellen mit 22 mm Durchmesser bei Gehäusebohrungen von 30 mm und 4 mm Einbaubreite.
Der Wellendichtring W22-30-4 BAOF dichtet rotierende Wellen an Gehäusedurchtritten gegen den Austritt von Medien ab. Mit den Abmessungen von 22 mm Innendurchmesser, 30 mm Außendurchmesser und einer Breite von 4 mm eignet sich das Bauteil vor allem für platzsparende Konstruktionen. Als Werkstoff dient Nitril-Kautschuk (NBR, Perbunan), der gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten sowie Ölen beständig ist. Das Dichtelement ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ausgelegt.
Dieser Radial-Wellendichtring dichtet Lagerstellen gegen Schmierstoffaustritt ab, wenn beengte Einbauräume vorliegen. Typische Einsatzbereiche sind kompakte Bauräume und Wellenführungen, bei denen geringe Differenzdrücke herrschen. Die Konstruktion ist auf eine Druckbeständigkeit von maximal 0,5 bar ausgelegt. Durch den Elastomer-Außenmantel gleicht der Ring geringe thermische Ausdehnungen sowie herstellungsbedingte Oberflächenrauheiten in der Gehäusebohrung aus.
Die Variante BAOF kommt ohne metallische Zugfeder und ohne zusätzliche Staublippe aus. Dadurch erzeugt die Dichtkante eine geringe Reibung auf der Gegenlauffläche der Welle, was die Wärmeentwicklung im Betrieb reduziert. Bei der Montage wird der Dichtring rechtwinklig und bündig in die Aufnahmebohrung eingepresst. Eine saubere, angefaste Welle trägt dazu bei, die Dichtlippe beim Aufschieben vor Beschädigungen zu schützen.
Dieser Dichtring weist einen Innendurchmesser von 22 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 30 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Einbaubreite von 4 mm auf. Die kompakte Bauhöhe ermöglicht den Einbau in Konstruktionen mit sehr geringem axialem Bauraum.
Das Elastomer NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan genannt) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Es zeichnet sich durch eine gute Beständigkeit gegenüber Schmierölen, Fetten auf Mineralölbasis und Wasser aus, ist jedoch ungeeignet für ozonreiche Umgebungen.
Der Dichtring ist für drucklose Anwendungen sowie für Systeme mit geringem Überdruck bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Übersteigt der Innendruck diesen Schwellenwert, kann sich die Dichtlippe unzulässig verformen, was zu vorzeitigem Verschleiß und Undichtigkeiten an der Welle führt.
Bei einer Kautschukummantelung besteht die äußere Umfangsfläche des Rings vollständig aus Elastomer. Dieser weiche Außenmantel dichtet Gehäusebohrungen auch bei leichten Bearbeitungsspuren ab und minimiert das Risiko von Passungsrost oder Leckagen bei thermischer Ausdehnung des umgebenden Gehäuses.
Ausführungen ohne Zugfeder arbeiten mit der reinen Eigenelastizität der Dichtlippe. Diese Konstruktion reduziert die radiale Anpresskraft und damit das Reibmoment sowie den Verschleiß auf der Welle. Sie eignet sich vor allem für untergeordnete Dichtaufgaben oder Anwendungen mit niedrigen Druckdifferenzen.
Die Gegenlauffläche der Welle sollte sauber und gratfrei ausgeführt sein, um Beschädigungen der Dichtkante zu vermeiden. Ein passendes Einpresswerkzeug überträgt die Kraft gleichmäßig über den Außenmantel und verhindert ein Verkanten im Gehäusesitz.
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