DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 5% | 3,08 € |
| 100 | 10% | 2,92 € |
| 250 | 15% | 2,76 € |
| 500 | 20% | 2,60 € |
Der Wellendichtring W7-16-7 BA dichtet rotierende Wellen mit 7 mm Durchmesser bei 16 mm Außendurchmesser und 7 mm Einbaubreite gegen Schmierstoffaustritt ab.
Der Wellendichtring W7-16-7 BA dient als berührendes Dichtelement für rotierende Maschinenteile. Mit einem Innendurchmesser von 7 mm, einem Außendurchmesser von 16 mm und einer Breite von 7 mm verhindert dieser Radial-Wellendichtring das Austreten von Schmierstoffen aus Lagerstellen. Der Dichtring besteht aus NBR (Perbunan), einem synthetischen Kautschuk, der sich für Schmieröle und Schmierfette auf Mineralölbasis eignet. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die Dichtlippe und hält die radiale Anpresskraft auf der rotierenden Welle kontinuierlich aufrecht.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt vor allem zur Abdichtung rotierender Wellen in kompakten Gehäusen und Aggregaten zum Einsatz. Die Bauform ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe ist für saubere Betriebsbedingungen ausgelegt, bei denen primär das Austreten von Schmierstoffen aus dem Gehäuseinneren verhindert werden soll. Der Werkstoff NBR deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Bei Druckbeanspruchung ist das Dichtelement für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar geeignet, weshalb es sich vorwiegend für drucklose Systeme mit Spritzöl- oder Fettschmierung empfiehlt.
Die Außenfläche dieses Dichtelements ist vollständig kautschukummantelt gefertigt. Dieser elastische Mantel gleicht fertigungsbedingte Oberflächenrauheiten sowie minimale Wärmeausdehnungen der Gehäusebohrung elastisch aus und dichtet den statischen Sitz im Gehäuse ab. Gleichzeitig erleichtert die Gummierung das Einpressen des Rings in die Bohrung. Da die Zugfeder aus unlegiertem Stahl gefertigt ist, sollte die Einbaustelle frei von korrosiven Medien und Wasser gehalten werden, um eine Beschädigung der Federkraft zu vermeiden.
Mit einem Innendurchmesser von 7 mm für die Welle, einem Außendurchmesser von 16 mm für die Gehäusebohrung und einer Breite von 7 mm ist die Dichtung kompakt dimensioniert. Solche Abmessungen kommen typischerweise bei kleineren Wellenlagerungen zum Einsatz. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung des Wellensitzes, um eine passgenaue Dichtwirkung zu unterstützen.
Gefertigt aus NBR (Perbunan) deckt der Dichtring einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. In diesem thermischen Bereich behält der Werkstoff seine elastischen Eigenschaften, sodass die Dichtlippe flexibel am Wellensitz anliegt. Bei Anwendungen mit Temperaturen oberhalb von 100 Grad oder unter -30 Grad sollten alternative Werkstoffe gewählt werden.
Die Konstruktion ist für eine Druckbelastung von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Die Dichtung fungiert primär als druckloses Dichtelement gegen das Austreten von Spritzöl oder Fett. Bei höheren Drücken kann sich die Dichtlippe elastisch verformen, was das Risiko von Undichtigkeiten oder vorzeitigem Verschleiß erhöht.
Die innenliegende Zugfeder aus unlegiertem Stahl erzeugt eine definierte Radialkraft auf die Dichtkante. Dadurch schmiegt sich die NBR-Dichtlippe kontinuierlich an die rotierende Welle an, auch bei leichten Wellenbewegungen. Da der Federstahl unlegiert ist, eignet er sich vor allem für mineralöl- und fettgeschmierte Systeme ohne Einwirkung aggressiver Medien.
Die Ausführung ohne Schutzlippe weist eine geringere Baubreite und reduzierte Reibung an der Welle auf. Sie eignet sich für geschützte Gehäuseinnenräume, in denen keine Schmutzpartikel von außen an die Dichtkante gelangen. Wenn das Bauteil äußeren Stäuben ausgesetzt ist, sollte die Umgebung sauber gehalten oder eine vorgeschaltete Abdeckung eingeplant werden.
Ein kautschukummantelter Außenring erleichtert das Einpressen und dichtet die Gehäusebohrung statisch ab. Die weiche Mantelfläche überbrückt thermische Dehnungsunterschiede zwischen Dichtring und Gehäusewerkstoff und verringert das Risiko von Leckagen über den Passungssitz. Zudem schont die elastische Schicht die Bohrungswandung beim Einbau.
Freudenberg FST GmbH
Höhnerweg 2 - 4, 69469 Weinheim/Bergstraße, Germany
info@fst.com, https://www.fst.com/de/footer/impressum/