W100-140-12  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W100-140-12  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W100-140-12 BA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
100 mm
Außendurchmesser
140 mm
Breite
12 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W100-140-12 BA
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W100-140-12 BA

Der Wellendichtring W100-140-12 BA dichtet rotierende Wellen mit 100 mm Durchmesser bei 140 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite radial ab.

Der Wellendichtring W100-140-12 BA dient der Abdichtung rotierender Wellen in Gehäusen gegen den Austritt von Schmierstoffen. Durch die Abmessungen von 100 mm Innendurchmesser, 140 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite eignet sich dieser Radial-Wellendichtring für vielfältige rotierende Anwendungen im Maschinenbau. Das Elastomer NBR widersteht mineralischen Fetten und Ölen bei Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt den kontinuierlichen Anpressdruck der Dichtkante an die Lauffläche der Welle.

In welchen Bereichen arbeitet der Wellendichtring W100-140-12 BA?

Dieser Radial-Wellendichtring dichtet rotierende Wellen bei einer Druckbelastung von maximal 0,5 bar ab. Er kommt primär an Gehäusedurchführungen zum Einsatz, bei denen Schmieröl oder Schmierfett im System gehalten werden soll. Da diese Ausführung keine zusätzliche Schutzlippe besitzt, empfiehlt sich die Verwendung in sauberen oder konstruktiv bereits anderweitig gekapselten Umgebungen, um ein Eindringen von Schmutzpartikeln zu vermeiden.

Welche Eigenschaften zeichnen die kautschukummantelte Ausführung BA aus?

Die Bauform BA verfügt über einen vollständig mit NBR-Kautschuk ummantelten Außenmantel. Diese Konstruktion dichtet auch bei Gehäusen aus Leichtmetall oder bei geteilten Bohrungen zuverlässig ab. Durch den Elastomer-Außenmantel gleicht der Dichtring zudem thermische Dehnungen sowie gehäuseseitige Oberflächenrauheiten im Sitz aus, während die Zugfeder aus unlegiertem Stahl den Dichtkontakt auf der Welle stabil hält.

Welche Einbaumaße hat der Wellendichtring W100-140-12 BA?

Der Dichtring verfügt über einen Innendurchmesser von 100 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 140 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Baubreite von 12 mm. Vor der Montage sollten Sie prüfen, ob der Wellendurchmesser und die Tiefe des Gehäusesitzes genau diesen Nennmaßen entsprechen.

Für welchen Temperaturbereich eignet sich der Werkstoff NBR?

NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan genannt) deckt Einsatztemperaturen von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieses Temperaturfensters behält das Elastomer seine Elastizität und zeigt eine gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierstoffen, Motorenölen und Schmierfetten. Bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen kommen alternative Werkstoffe zum Einsatz.

Welchem Betriebsdruck hält der Wellendichtring W100-140-12 BA stand?

Die Bauart ist für drucklose Anwendungen oder geringe Betriebsüberdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Radial-Wellendichtringe dienen primär dem Rückhalten von Schmierstoffen gegen drucklose Atmosphären. Steigt der Innendruck im Aggregat über 0,5 bar, droht ein Anheben der Dichtlippe, weshalb eine druckentlastende Gehäusebelüftung sinnvoll ist.

Wozu dient die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die Zugfeder presst die Dichtkante der Dichtlippe mit einer definierten Radialkraft auf die Wellenoberfläche. Dadurch gleicht sie minimale Rundlauffehler und temperaturbedingte Elastizitätsänderungen des NBR-Materials aus. Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl ist für den regulären Betrieb im Schmierstoffbad konzipiert.

Warum besitzt diese Ausführung keine zusätzliche Schutzlippe?

Wellendichtringe ohne Schutzlippe weisen eine geringere Kontaktfläche und dadurch eine reduzierte Reibleistung an der Welle auf. Diese Bauform kommt bevorzugt dort zum Tragen, wo keine direkte Beaufschlagung mit Schmutz, Staub oder Spritzwasser von außen droht, oder wo vorgeschaltete Labyrinthdichtungen die Schmutzabwehr übernehmen.

Worauf ist bei der Montage des kautschukummantelten Dichtrings zu achten?

Die Dichtlippe und die Welle sollten vor dem Einbau leicht eingeölt oder eingefettet werden. Das Gehäuse muss frei von Spänen und Graten sein. Ein geeignetes Einpresswerkzeug sorgt für einen rechtwinkligen Sitz zur Wellenachse und leitet die Einpresskraft gleichmäßig über den äußeren Umfang in das Gehäuse ein.

Freudenberg FST GmbH
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