W100-130-12  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W100-130-12  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W100-130-12 BASL

Technische Daten
 
Innendurchmesser
100 mm
Außendurchmesser
130 mm
Breite
12 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W100-130-12 BASL
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W100-130-12 BASL

Der Wellendichtring W100-130-12 BASL schützt mit 100 mm Innen- und 130 mm Außendurchmesser rotierende Wellen vor Schmutz und Schmierstoffverlust.

Dieser Radial-Wellendichtring W100-130-12 BASL dient der Abdichtung rotierender Maschinenelemente bei Gehäusebohrungen mit 130 mm Durchmesser und Wellen von 100 mm. Die Baubreite beträgt 12 mm. Dank der Fertigung aus NBR (Perbunan) deckt der Dichtring einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält die Dichtlippe mit definiertem Anpressdruck an der Welle, während die gummierte Außenfläche den Sitz in der Gehäusebohrung unterstützt.

In welchen Bereichen kommt der Wellendichtring W100-130-12 BASL zum Einsatz?

Die Radialdichtung hält austretendes Schmierfett oder Schmieröl im Maschinengehäuse zurück und grenzt die Lagerstelle ab. Die Ausführung ist für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar ausgelegt, weshalb sie vor allem drucklose oder schwach beaufschlagte Systeme abdichtet. Neben der Schmierstoffrückhaltung schützt die integrierte Staublippe die Dichtkante vor äußerem Schmutzanfall. Damit eignet sich die Bauform für rotierende Wellen in Gehäusen, bei denen moderate Umgebungstemperaturen herrschen.

Welche Funktion haben Schutzlippe und NBR-Kautschukmantel?

Die Bauform BASL kombiniert einen kautschukummantelten Außenmantel mit einer zusätzlichen Schutzlippe. Der Elastomer-Außenmantel erleichtert den dichten Einbau in die Gehäusebohrung, selbst bei leicht raueren Oberflächen oder thermischer Gehäusedehnung. Die vorgelagerte Schutzlippe fungiert als berührende Spaltdichtung gegen Schmutz- und Staubpartikel von außen. Dadurch bleibt die primäre Dichtlippe vor abrasivem Verschleiß geschützt. Für den Betrieb empfiehlt es sich, den Raum zwischen Schutz- und Dichtlippe vorab mit geeignetem Schmierfett zu füllen.

Welche Abmessungen hat der Wellendichtring W100-130-12 BASL?

Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 100 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 130 mm für die Gehäusebohrung und eine Breite von 12 mm. Diese drei Maße bestimmen den passgenauen Sitz in der Bohrung sowie auf der rotierenden Welle.

Was bedeutet das Kurzzeichen BASL bei diesem Wellendichtring?

Die Bezeichnung BASL steht für einen Radial-Wellendichtring mit elastomerem Außenmantel sowie einer zusätzlichen Schutzlippe an der Stirnseite. Die Kautschukummantelung unterstützt die Abdichtung am Außendurchmesser im Gehäuse. Die zusätzliche Schutzlippe hält Schmutz und Staub von der gefederten Hauptdichtlippe fern.

Für welchen Temperaturbereich ist das Material NBR geeignet?

Der Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan genannt) deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ab. Er zeigt Beständigkeit gegenüber vielen gängigen Mineralölen und Schmierfetten. Bei Temperaturen über 100 Grad verhärtet das Material vorzeitig, weshalb der angegebene Bereich im Betrieb eingehalten werden sollte.

Welchem Druck hält der Wellendichtring W100-130-12 BASL stand?

Ausgelegt ist diese Bauform für eine Druckbeständigkeit von maximal 0,5 bar. Sie dient folglich zur drucklosen Abdichtung von Flüssigkeiten oder für Gehäuse mit geringem Überdruck. Bei höheren Systemdrücken kann sich die Dichtlippe verformen, was zu Undichtigkeiten oder stark erhöhtem Verschleiß führt.

Welche Funktion erfüllt die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl spannt die primäre Dichtlippe radial auf die Wellenoberfläche vor. Sie unterstützt die elastische Rückstellkraft des Werkstoffs bei Temperaturschwankungen und Wellenbewegungen, sodass der radiale Anpressdruck der Dichtkante auch im längeren Einsatz erhalten bleibt.

Worauf kommt es bei der Montage des Wellendichtrings an?

Wellenenden und Kanten sollten vor dem Aufschieben angefast oder mit Montagehülsen abgedeckt werden, um Beschädigungen der Dichtlippe zu vermeiden. Dichtlippe und Welle werden vorab mit Schmierstoff benetzt. Das Einpressen erfolgt rechtwinklig zur Achse mit einem passenden Werkzeug, das nahe am Außendurchmesser ansetzt.

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