DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Kautschukummantelter Wellendichtring W100-115-9 BA aus NBR für Wellendurchmesser 100 mm zur Abdichtung von Schmierstoffen bis 0,5 bar Betriebsdruck.
Der Wellendichtring W100-115-9 BA dichtet rotierende Wellen in Gehäusen gegen Schmierstoffaustritt ab. Mit einem Innendurchmesser von 100 mm, einem Außendurchmesser von 115 mm und einer Breite von 9 mm eignet sich dieser Radial-Wellendichtring für kompakte Einbauräume im Maschinenbau. Das Elastomer NBR deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die Dichtlippe und hält die erforderliche Radialkraft auf der Welle aufrecht.
Dieser Radial-Wellendichtring trennt Schmierstoff- und Umgebungsräume an rotierenden Wellen mit mäßiger Druckbelastung. Die Bauform ohne zusätzliche Schutzlippe erzeugt minimale Reibleistung und eignet sich für geschützte Einbauumgebungen ohne äußeren Schmutzanfall. Die Konstruktion widersteht Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar. Bei rotierenden Wellenlagerungen unterstützt der Dichtring den Verbleib von Ölen und Fetten im Gehäuse.
Die gummierte Außenfläche gleicht thermische Ausdehnungen zwischen Gehäusebohrung und Dichtring aus. Diese Bauart dichtet auch bei leichten Oberflächenrauheiten in der Gehäuseaufnahme ab und vermindert Kriechleckagen entlang des Außendurchmessers von 115 mm. Zudem schont die Elastomerschicht weichere Gehäusewerkstoffe wie Aluminium beim Einpressen. In Kombination mit dem NBR-Werkstoff und der integrierten Zugfeder aus unlegiertem Stahl entsteht ein stabiler Sitz im Dauerbetrieb.
Der Radial-Wellendichtring weist einen Innendurchmesser von 100 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 115 mm für die Gehäusebohrung und eine Einbaubreite von 9 mm auf. Diese schlanke Bauweise ermöglicht den Einbau bei beengten axialen Platzverhältnissen in Maschinen und Gehäusen.
Der Werkstoff NBR deckt einen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. In diesem thermischen Fenster bleibt das Elastomer elastisch und beständig gegen mineralölbasierte Schmierfette sowie gängige Schmieröle. Bei Anwendungen außerhalb dieser Temperaturspanne empfiehlt sich die Prüfung alternativer Dichtungswerkstoffe.
Die Zugfeder spannt die Dichtlippe mechanisch vor und drückt sie mit definierter Radialkraft auf die rotierende Wellenoberfläche. Dadurch gleicht sie minimale Wellenbewegungen aus und erhält die abdichtende Wirkung auch bei nachlassender Eigenspannung des Elastomers während des Betriebs aufrecht.
Diese Ausführung ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Sie dient primär der drucklosen Abdichtung von Schmierstoffen im Gehäuseinneren. Höhere Systemdrücke erfordern spezielle Druck-Wellendichtringe mit verstärkter Lippenabstützung, um ein vorzeitiges Umklappen der Dichtkante zu verhindern.
Der Verzicht auf eine zusätzliche Staub- oder Schutzlippe minimiert Reibung und thermische Belastung an der Welle. Diese einlippige Bauform empfiehlt sich, wenn die Lagerstelle bereits durch vorgeschaltete Gehäusedeckel oder Labyrinthe vor Schmutz geschützt ist und der axiale Bauraum auf 9 mm begrenzt bleibt.
Das Kurzzeichen BA kennzeichnet Wellendichtringe mit einem vollständig elastomerummantelten Außenmantel und einer federunterstützten Dichtlippe. Diese Konstruktion vereinfacht die Gehäuseabdichtung bei Wärmeausdehnung und unterstützt eine dichte statische Verbindung im Gehäusesitz gegenüber Varianten mit metallischem Außenmantel.
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