DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W90-125-13 BA dichtet rotierende Wellen mit 90 mm Durchmesser bei Gehäusebohrungen von 125 mm verlässlich gegen Schmiermittelaustritt ab.
Der Wellendichtring W90-125-13 BA dient als berührendes Dichtelement für rotierende Wellen in industriellen Baugruppen. Mit einem Innendurchmesser von 90 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm und einer Breite von 13 mm schließt dieser Radialwellendichtring Gehäusedurchführungen passgenau ab. Als Elastomer kommt NBR (Perbunan) zum Einsatz, das eine gute Beständigkeit gegen herkömmliche Schmieröle sowie Fette aufweist.
Dieser Radialwellendichtring dichtet rotierende Wellen in mechanischen Aggregaten und Gehäusen ab, damit flüssige oder pastöse Schmierstoffe im System verbleiben. Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ausgelegt und hält Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar stand. Weil die Ausführung ohne zusätzliche Schutzlippe konstruiert ist, empfiehlt sich der Einsatz vor allem in sauberen Einbauumgebungen ohne äußeren Schmutzanfall.
Die kompakte Bauform mit 13 mm Breite ermöglicht eine platzsparende Integration in vorhandene Gehäusepassungen. Bei der Montage ist auf eine gratfreie Welle und eine saubere Gehäusebohrung zu achten, um die Dichtkante während des Einsetzens nicht zu beschädigen.
Die elastomere Kautschukummantelung am Außendurchmesser schließt feine Unebenheiten der Gehäusewandung sauber ab. Sie trägt dazu bei, thermische Ausdehnungsunterschiede zwischen Dichtring und Gehäuse werkstoffschonend auszugleichen, und hemmt Passungsrost in der Aufnahmebohrung. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl bewirkt die erforderliche radiale Anpressung der Dichtkante an die Wellenoberfläche, was die Dichtwirkung im Betrieb unterstützt.
Die Nennmaße betragen 90 mm Innendurchmesser, 125 mm Außendurchmesser sowie 13 mm Baubreite. Der Innendurchmesser passt auf Wellen mit einem Durchmesser von 90 mm, auf denen die federbelastete Dichtlippe läuft. Der Außendurchmesser von 125 mm ist für die Gehäusebohrung bestimmt und dient dem festen Sitz im Bauteil.
Der Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk bzw. Perbunan) deckt einen Bereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Innerhalb dieser Grenzen behält das Elastomer seine Flexibilität bei mineralölbasierten Schmierfetten und Ölen. Bei dauerhafter Überschreitung der oberen Grenztemperatur verhärtet das Material schneller, was die Dichtwirkung beeinträchtigen kann.
Die Bauart ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Radialwellendichtringe dienen primär dem drucklosen Abdichten von flüssigen oder pastösen Schmierstoffen gegen die umgebende Atmosphäre. Steigt der Innendruck dauerhaft über diesen Schwellenwert, kann die Dichtlippe verformen und vorzeitig verschleißen.
Die integrierte Wurmfeder unterstützt die Vorspannung der elastomeren Dichtlippe mechanisch. Sie sorgt für eine gleichmäßige Anpressung an die rotierende Welle. Auf diese Weise unterstützt die Dichtkante das Ausgleichen dynamischer Wellenbewegungen im Betrieb und hält den Spalt zwischen Lippe und Welle geschlossen.
Dichtringe ohne Staub- oder Schutzlippe erzeugen eine geringere Reibleistung und entsprechend weniger Wärmeentwicklung an der Kontaktzone. Diese Bauform bietet sich für saubere Einbauräume oder geschlossene Gehäuse an. Ist mit hoher externer Verschmutzung zu rechnen, empfehlen sich zusätzliche Dichtelemente oder geschützte Einbaulagen.
Der gummierte Außenmantel erleichtert den dichten Sitz in der Gehäusebohrung. Die elastische Schicht gleicht Rauheiten der Wandung und Wärmeausdehnungen unterschiedlicher Gehäusematerialien aus. Zudem verringert die Ummantelung das Risiko von Korrosion zwischen Gehäusewand und Dichtringkörper.
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