DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 5% | 8,70 € |
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Der Wellendichtring W82-105-12 BA dichtet rotierende Wellen mit 82 mm Durchmesser bei Gehäusebohrungen von 105 mm gegen Schmierstoffaustritt ab.
Dieser Radial-Wellendichtring W82-105-12 BA dient der Abdichtung rotierender Maschinenelemente im industriellen Einsatz. Mit einem Innendurchmesser von 82 mm, einem Außendurchmesser von 105 mm und einer Breite von 12 mm passt das Bauteil in standardisierte Gehäusebohrungen. Als Werkstoff kommt Nitril-Kautschuk (NBR, Perbunan) zum Einsatz. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtkante mechanisch und hält die erforderliche Radialkraft auf der rotierenden Welle aufrecht.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diesen Radial-Wellendichtring zur Abdichtung von Schmierstoffen in rotierenden Aggregaten und Gehäusen. Die Bauform ohne Schutzlippe konzentriert sich rein auf den Schmierstoffrückhalt im Gehäuseinnenraum bei geringer Reibleistung. Der zulässige Druckbereich reicht bis maximal 0,5 bar, womit sich der Dichtring für drucklose oder leicht vorgespannte Systeme empfiehlt. Bei Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad behält der NBR-Werkstoff seine elastischen Dichteigenschaften.
Die elastomere Außenummantelung gleicht thermische Dehnungen des Gehäuses sowie leichte Oberflächenrauheiten in der Aufnahmebohrung aus. Zudem vermindert der Kautschukmantel das Risiko von Passungsrost und erleichtert die zentrische Montage im Gehäusesitz. Da keine zusätzliche Staublippe verbaut ist, bleibt die thermische Belastung an der Kontaktfläche gering. Bei abrasiver Schmutzeinwirkung von außen empfiehlt sich die Kombination mit einer vorgeschalteten externen Dichtkomponente.
Mit 82 mm Innendurchmesser für die Wellenaufnahme, 105 mm Außendurchmesser für die Gehäusebohrung und 12 mm Einbaubreite entspricht der Ring gängigen Standardmaßen im Maschinenbau. Diese Abmessungen ermöglichen einen maßgenauen Austausch in vorbereiteten Gehäusesitzen.
Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR, auch Perbunan genannt) zeichnet sich durch eine gute Beständigkeit gegen mineralölbasierte Fette, Schmieröle und hydraulische Flüssigkeiten aus. Der Werkstoff verfügt über hohe Abriebfestigkeit sowie gute Elastizität, eignet sich jedoch nicht für ozonreiche Umgebungen oder polare Lösungsmittel.
Der zulässige Einsatzbereich liegt zwischen -30 und +100 Grad. Innerhalb dieser thermischen Grenzen behält die Dichtlippe ihre Flexibilität. Bei Anwendungen nahe dem oberen Grenzwert sollte die durch Reibung entstehende Zusatzwärme an der Kontaktfläche berücksichtigt werden.
Die innenliegende Wurmfeder aus unlegiertem Stahl presst die Dichtkante gleichmäßig an die umlaufende Wellenoberfläche an. Sie gleicht betriebsbedingte Setzerscheinungen des Elastomers aus und stützt die Radialvorspannung der Dichtlippe, damit auch bei Temperaturschwankungen eine gleichbleibende Dichtwirkung besteht.
Modelle ohne zusätzliche Schutzlippe erzeugen weniger Reibung und damit geringere Betriebstemperaturen an der Dichtstelle. Sie eignen sich für saubere Einbauumgebungen oder geschlossene Gehäuse, bei denen von außen kein Schmutz- oder Spritzwassereintrag droht und der Fokus auf niedrigem Reibungswiderstand liegt.
Zulässig ist ein Betriebsdruck von maximal 0,5 bar. Damit eignet sich das Profil für drucklose oder leicht beaufschlagte Systeme im Maschinenbau. Bei Drücken oberhalb von 0,5 bar besteht das Risiko von Lippenverformungen, was druckfeste Sonderbauformen erforderlich macht.
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