DICHTOMATIK
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Wellendichtringe w70-110-8-ba dichten rotierende Wellen mit 70 mm Durchmesser bei 110 mm Außendurchmesser und 8 mm Breite gegen Schmierstoffverlust ab.
Der Radialwellendichtring w70-110-8-ba schützt rotierende Wellenverbindungen vor austretendem Schmierfett oder Schmieröl. Gleichzeitig dient die Dichtkante dazu, das Eindringen von Schmutz und Staubpartikeln in das Lagergehäuse abzuwehren. Die standardisierte Bauform mit 70 mm Innendurchmesser, 110 mm Außendurchmesser und einer Breite von 8 mm passt in kompakte Bauräume des allgemeinen Maschinenbaus. Das Dichtelement kommt überall dort zum Einsatz, wo Wellenabdichtungen im industriellen Standardbereich gefordert sind.
Dieses Dichtelement dichtet Gehäuseöffnungen an rotierenden Wellen gegen Schmierstoffaustritt ab. Typische Einsatzbereiche finden sich an Wellendurchführungen im allgemeinen Maschinen- und Getriebebau sowie an industriellen Antriebswellen. Der Ring hält Schmierstoffe im Inneren des Aggregats und schirmt gelagerte Komponenten gegen das Eindringen äußerer Fremdkörper ab. Durch die schmale Bauweise von 8 mm axialer Breite eignet sich die Dichtung insbesondere für Gehäusekonstruktionen mit limitiertem Bauraum.
Der Dichtungsring besteht aus Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR/Perbunan). Dieser Werkstoff zeichnet sich durch eine gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierstoffen, Fetten und Hydraulikölen aus. Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +100 °C. In industriellen Standardanwendungen mit diesen thermischen Bedingungen bleibt das Material elastisch und formstabil. Der Kontakt mit ungeeigneten aggressiven Chemikalien, Säuren oder polaren Lösungsmitteln sollte vermieden werden, um die Dichtwirkung nicht zu beeinträchtigen.
Der Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 70 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 110 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Breite von 8 mm. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung, ob die Wellen- und Gehäusemaße der Konstruktion exakt mit diesen Nennmaßen übereinstimmen.
Die zulässige Betriebstemperatur liegt zwischen -30 und +100 °C. Innerhalb dieses Rahmens behält der Werkstoff NBR seine Elastizität und Dichtwirkung. Bei Anwendungen, die diese Temperaturgrenzen unter- oder überschreiten, sind alternative Werkstoffe zu prüfen.
NBR, auch bekannt als Perbunan, bietet gute Beständigkeit gegen mineralische Öle, Fette und viele Schmierstoffe auf Kohlenwasserstoffbasis. Nicht geeignet ist der Elastomerwerkstoff für Bremsflüssigkeiten auf Glykolbasis oder stark polare Lösungsmittel.
Die Dichtlippe zeigt üblicherweise in Richtung des abzudichtenden Mediums. Soll Schmieröl oder Fett im Gehäuse gehalten werden, weist die Dichtlippe nach innen. Soll in erster Linie Schmutz von außen abgewehrt werden, zeigt die Lippe zur Schmutzseite.
Vor dem Einpressen sollten Sie die Welle und die Dichtlippe leicht einölen oder fetten, um Trockenlauf beim Anfahren zu vermeiden. Das Einpressen erfolgt rechtwinklig zur Wellenachse mit geeignetem Werkzeug, damit die Dichtkante nicht beschädigt oder verkantet wird.
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