W65-80-10  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W65-80-10  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W65-80-10 BASL

Technische Daten
 
Innendurchmesser
65 mm
Außendurchmesser
80 mm
Breite
10 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W65-80-10 BASL
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W65-80-10 BASL

Der Wellendichtring W65-80-10 BASL dichtet rotierende Wellen mit 65 mm Durchmesser ab und schützt durch eine zusätzliche Schutzlippe vor Schmutzeintrag.

Der Wellendichtring W65-80-10 BASL dient der Abdichtung von rotierenden Wellen in industriellen Baugruppen. Mit einem Innendurchmesser von 65 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm und einer Einbaubreite von 10 mm entspricht diese Radial-Wellendichtung gängigen Standardmaßen im Maschinenbau. Das Bauteil trennt Schmierstoffe im Gehäuseinneren vom Außenbereich. Durch den Werkstoff NBR (Perbunan) deckt der Dichtring einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Die Ausführung eignet sich für geschmierte Systeme mit geringer Druckbeanspruchung bis maximal 0,5 bar.

Wofür eignet sich der Wellendichtring W65-80-10 BASL?

Typische Einsatzbereiche für den Wellendichtring W65-80-10 BASL liegen in der Abdichtung öl- oder fettgeschmierter rotierender Maschinenelemente. Durch die integrierte Schutzlippe hält der Ring neben Schmierstoffen im Gehäuse auch Staub oder feine Partikel von außen ab. Die Dichtung kommt in industriellen Dauerbetrieben sowie in der Instandhaltung zum Einsatz. Die Kautschukummantelung am Außendurchmesser unterstützt den dichten Sitz in Gehäusebohrungen auch bei leichten thermischen Ausdehnungen und erleichtert den Einbau in metallische Lagersitze.

Welche Besonderheiten zeichnen die BASL-Bauform mit NBR-Werkstoff aus?

Die BASL-Ausführung verfügt über einen elastomerummantelten Außenmantel und eine zusätzliche Staublippe. Während die federunterstützte Dichtlippe den Austritt von Schmierstoff verhindert, hält die Schutzlippe Schmutz von der Dichtzone fern. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl erzeugt den notwendigen radialen Anpressdruck auf die 65-mm-Welle. Der Werkstoff NBR bietet Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Fetten und Ölen. Bei der Auslegung ist die maximale Druckbelastung von 0,5 bar zu berücksichtigen, da höhere Betriebsdrücke von dieser Standardbauform nicht abgedeckt werden.

Welche Maße hat der Wellendichtring W65-80-10 BASL?

Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 65 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 80 mm für die Gehäusebohrung und eine Einbaubreite von 10 mm. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch bei Reparaturen und Neukonstruktionen im Maschinenbau.

Was bedeutet die Bezeichnung BASL bei diesem Wellendichtring?

BASL kennzeichnet einen Radial-Wellendichtring mit Kautschukummantelung am Außendurchmesser sowie einer zusätzlichen Schutzlippe gegen Staub. Die gummierte Außenfläche erleichtert das Einpressen und verbessert den Dichtsitz im Gehäuse, während die Schutzlippe das Eindringen von Schmutzpartikeln von außen verringert.

Für welchen Temperaturbereich eignet sich der Werkstoff NBR?

Der Werkstoff NBR (Perbunan) ist für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +100 Grad ausgelegt. In diesem Temperaturfenster behält das Elastomer seine Elastizität und Dichtwirkung. Zudem weist NBR eine chemische Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierölen und Schmierfetten auf.

Welchem Druck hält der Wellendichtring W65-80-10 BASL stand?

Dieser Wellendichtring ist für drucklose Anwendungen oder Systeme mit einem geringen Überdruck bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Für höhere Betriebsdrücke sind spezielle Dichtungsbauformen erforderlich, da zu hoher Druck die Dichtlippe verformen und vorzeitigen Verschleiß verursachen kann.

Welche Funktion erfüllt die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die innenliegende Zugfeder aus unlegiertem Stahl umschließt die Hauptdichtlippe und sorgt für eine konstante Radialkraft auf die rotierende Wellenoberfläche. Dadurch gleicht sie minimale Schwingungen oder Bewegungen im laufenden Betrieb aus und unterstützt den erforderlichen Anpressdruck zur Abdichtung des Schmierstoffs.

Worauf kommt es beim Einbau des Wellendichtrings an?

Die Montage erfolgt rechtwinklig zur Wellenachse mit einem geeigneten Einpresswerkzeug, das die Kraft gleichmäßig auf den Außenring leitet. Zum Schutz der Dichtlippe vor Beschädigungen sollten scharfe Kanten an der Welle vorab angefast oder abgedeckt werden. Ein leichtes Einfetten der Dichtkante erleichtert das Anlaufen.

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