DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W62-90-10 BA dichtet rotierende Wellen mit 62 mm Durchmesser in 90-mm-Gehäusebohrungen bei einer Einbaubreite von 10 mm ab.
Der Wellendichtring W62-90-10 BA dient als Radial-Wellendichtung zur Abdichtung rotierender Maschinenteile gegen das Austreten von Schmierstoffen. Ausgestattet mit einem Elastomer-Außenmantel aus NBR (Perbunan) sorgt das Bauteil für einen festen Sitz im Gehäuse. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt den kontinuierlichen radialen Anpressdruck der Dichtlippe auf die Welle. Die Konstruktion deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab und eignet sich für standardmäßige Industrieanwendungen.
Dieser Radial-Wellendichtring dichtet rotierende Wellen gegen Schmierfett sowie Schmieröl ab. Die Bauweise ist für den Einsatz bei mäßigen thermischen Belastungen und mit Standard-Mineralölen ausgelegt. Durch den gummielastischen Außenmantel gleicht der Dichtring Wärmedehnungen im Gehäuse aus und dichtet auch bei leicht raueren Gehäusebohrungen ab. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei rotierenden Wellenlagerungen, in denen kein hoher Überdruck vorherrscht.
Die Ausführung BA besitzt einen vollständig mit Kautschuk ummantelten Außenring. Dies erleichtert das Einpressen und mindert das Risiko von Passungsrost in der Gehäuseaufnahme. Da das Modell ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe ausgeführt ist, verringert sich die Reibleistung an der Kontaktfläche. Vor dem Einbau sollte geprüft werden, ob die Umgebungsbedingungen frei von grobem Schmutzeintrag sind. Der Dichtring ist für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar ausgelegt und arbeitet am besten in weitgehend drucklosen Systemen.
Die Bohrung beträgt 62 mm und ist für Wellen mit diesem Nenndurchmesser vorgesehen. Der Außendurchmesser misst 90 mm zur Aufnahme in der Gehäusebohrung. Die Baubreite liegt bei 10 mm. Diese Maße entsprechen den üblichen Einbauräumen nach metrischem Standard.
Der Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan genannt) zeichnet sich durch eine gute Beständigkeit gegenüber Mineralölen und Schmierfetten aus. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +100 Grad Celsius. Für aggressive Chemikalien oder höhere Temperaturen sollten andere Elastomere geprüft werden.
Die Zugfeder umschließt die Dichtlippe und erzeugt die erforderliche Radialkraft auf die Wellenoberfläche. Dadurch gleicht sie Fertigungstoleranzen sowie geringfügige Wellenschwingungen aus. Die Feder hält den Linienkontakt zwischen Dichtkante und Gegenlauffläche auch bei längerer Betriebsdauer aufrecht.
Der Dichtring ist für eine Druckbeständigkeit von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Für höhere Betriebsdrücke ist dieses Bauteil nicht geeignet, da sich die flexible Lippe bei Überdruck verformen und schneller verschleißen kann. Er dient primär drucklosen Systemen.
Eine Ausführung ohne Staub- oder Schutzlippe erzeugt weniger Reibung und damit geringere Erwärmung an der Dichtstelle. Sie ist vorteilhaft, wenn die Dichtung innerhalb geschlossener Gehäuse arbeitet oder externe Schutzkappen vorhanden sind, sodass kein Schmutz von außen auf die Welle gelangt.
Der gummierte Außenmantel dichtet Gehäusebohrungen selbst bei leichten Oberflächenrauheiten ab. Zudem vermindert das Elastomer die Korrosionsneigung im Lagersitz und gleicht unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten zwischen Ring und Gehäusewerkstoff aus.
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