DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W55-85-10 BASL dichtet rotierende Wellen mit 55 mm Durchmesser gegen Flüssigkeitsaustritt ab und hält Schmutzpartikel durch eine integrierte Schutzlippe fern.
Dieser Radial-Wellendichtring W55-85-10 BASL kommt an rotierenden Wellen zum Einsatz, um Schmieröle oder Fette im Gehäuseinnenraum zu halten. Gefertigt aus Nitrilkautschuk (NBR), deckt der Ring einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Die Bauform BASL zeichnet sich durch einen elastomeren Außenmantel sowie eine zusätzliche Staublippe aus. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl sorgt für die erforderliche radiale Vorspannung der Dichtkante auf der Wellenoberfläche.
Die Dichtung schließt Gehäuse nach außen ab, damit flüssige Schmierstoffe oder Schmierfette im rotierenden System verbleiben und keine Umgebungspartikel eindringen. Die Auslegung erlaubt den Betrieb bei einer Druckbeständigkeit von bis zu maximal 0,5 bar. Das Profil eignet sich für rotierende Wellen in industriellen Aggregaten mit moderaten Drehzahlen und üblichen thermischen Belastungen, bei denen mineralölbasierte Medien zuverlässig zurückgehalten werden müssen.
Die vollständig kautschukummantelte Außenfläche gleicht thermische Dehnungen oder leichte Oberflächenrauheiten in der Gehäusebohrung wirksam aus. Das erleichtert den passgenauen Sitz und verhindert Kriechleckagen am Außenring selbst bei geteilten Gehäusen. Während die federunterstützte Hauptdichtlippe das Schmiermedium zurückhält, fungiert die vorgeschaltete Staublippe als Barriere gegen Staub, Schmutz und Spritzwasser.
Mit 55 mm Innendurchmesser für die Welle, 85 mm Außendurchmesser für die Aufnahmebohrung und 10 mm Breite entspricht der Dichtring standardisierten Einbauräumen für Radialwellendichtungen.
BASL bezeichnet einen Radial-Wellendichtring mit gummielastischem Außenmantel und zusätzlicher Schutzlippe. Der Elastomer-Außenmantel verbessert den statischen Dichtsitz im Gehäuse, während die Schutzlippe vor Verunreinigungen von außen schützt.
Der Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan genannt) deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius ab. In diesem Temperaturbereich bleibt der Werkstoff flexibel und ist beständig gegen gängige mineralölbasierte Fette und Öle.
Die Dichtung ist für drucklose Anwendungen oder geringe Druckbelastungen von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Bei höheren Drücken wölbt sich die Standarddichtlippe auf, wofür spezielle Hochdruckdichtungen erforderlich wären.
Die ringförmige Schraubenzugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Hauptdichtlippe radial von innen ab. Sie sorgt für den erforderlichen Anpressdruck auf die Wellenoberfläche und gleicht minimale dynamische Wellenausschläge aus.
Der Einbau erfolgt planparallel zur Gehäusebohrung mithilfe eines passenden Montagewerkzeugs. Ein leichtes Benetzen der Dichtlippe mit Schmiermittel erleichtert das Fügen und verhindert Trockenlauf beim Anlaufen der Welle.
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