W52-72-10  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W52-72-10  BASL Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W52-72-10 BASL

Technische Daten
 
Innendurchmesser
52 mm
Außendurchmesser
72 mm
Breite
10 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W52-72-10 BASL
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W52-72-10 BASL

Der Wellendichtring W52-72-10 BASL dichtet rotierende Wellen mit 52 mm Durchmesser bei 72 mm Gehäusebohrung und 10 mm Breite ab.

Der Wellendichtring W52-72-10 BASL schützt rotierende Wellen und Lagerstellen vor dem Austritt von Schmierstoffen sowie vor eindringenden Partikeln. Mit einem Innendurchmesser von 52 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 10 mm passt dieser Radial-Wellendichtring in präzise bearbeitete Gehäusebohrungen. Die Fertigung aus NBR (Perbunan) bietet Beständigkeit gegen mineralische Schmieröle und Schmierfette in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtlippe und hält die radiale Vorspannung auf der Welle aufrecht.

Wofür eignet sich der Wellendichtring W52-72-10 BASL im industriellen Einsatz?

Dieser Radial-Wellendichtring findet in industriellen Anlagen Verwendung, in denen rotierende Wellen gegen Medienverlust und Schmutzeintrag abgedichtet werden müssen. Das Bauteil ist für einen Betriebsdruck von bis zu 0,5 bar ausgelegt. Dadurch eignet sich die Dichtung vorrangig für drucklose oder leicht druckbeaufschlagte Schmierstoffsysteme. Dank des elastischen Werkstoffs NBR bleibt der Dichtring bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +100 Grad Celsius flexibel und trägt zu einem stabilen Schmierfilm auf der Gegenlauffläche bei.

Welche Funktion erfüllt die Schutzlippe bei der Ausführung BASL?

Die Ausführung BASL besitzt neben der federbelasteten Hauptdichtlippe eine zusätzliche Schutzlippe, oft auch als Staublippe bezeichnet. Während die innenliegende Hauptdichtlippe Schmieröl oder Schmierfett im Gehäuseinneren zurückhält, wehrt die nach außen gerichtete Schutzlippe Schmutz, Staub und Spritzwasser ab. Bei erhöhtem Partikelanfall von außen schützt diese zweite Lippe die primäre Dichtkante vor vorzeitigem Verschleiß. Die äußere Kautschukummantelung dichtet zudem den Sitz in der Gehäusebohrung sauber ab und gleicht thermische Ausdehnungen bei wechselnden Temperaturen aus.

Welche Abmessungen weist der Wellendichtring W52-72-10 BASL auf?

Dieser Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 52 mm, passend für Wellen dieses Nennmaßes. Der Außendurchmesser beträgt 72 mm für den Sitz in der Gehäuseaufnahme, während die axiale Baubreite 10 mm misst. Diese Maße bestimmen den erforderlichen Einbauraum in Gehäusedeckeln oder Lagerflanschen.

Welche Eigenschaften bietet der Werkstoff NBR für diesen Dichtring?

Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, kurz NBR oder Perbunan, zeichnet sich durch eine gute Beständigkeit gegenüber Schmierfetten und mineralischen Ölen aus. Das Material behält seine elastischen Dichteigenschaften in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius bei. Für abrasive Umgebungen bietet NBR zudem eine hohe Verschleißfestigkeit an der rotierenden Welle.

Was bedeutet die Zusatzbezeichnung BASL bei Radial-Wellendichtringen?

Die Kennzeichnung BASL steht für einen vollständig kautschukummantelten Wellendichtring mit einer zusätzlichen Schutzlippe. Der gummierte Außenmantel erleichtert das Einpressen und verbessert die statische Dichtwirkung im Gehäuse. Die vorgelagerte Schutzlippe schützt die eigentliche Dichtkante vor von außen herangetragenem Staub, Sand und Feuchtigkeit.

Bis zu welchem Druck lässt sich der Wellendichtring einsetzen?

Die Konstruktion ist für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar freigegeben. Wellendichtringe dieser Bauart dienen in erster Linie dem drucklosen Abdichten von Flüssigkeiten und Schmierstoffen. Bei Systemen mit höherem Innendruck muss für einen Druckausgleich gesorgt werden, um ein Abheben oder Verformen der Dichtlippe zu vermeiden.

Welche Aufgabe übernimmt die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die im Lippenbereich eingelegte Zugfeder erzeugt eine konstante radiale Anpresskraft der Dichtkante auf die Wellenoberfläche. Da Elastomere mit der Zeit oder bei Temperaturwechseln an Eigenspannung verlieren können, unterstützt die Feder aus unlegiertem Stahl den dauerhaften Kontakt zur Welle und stabilisiert die Dichtfunktion während des Betriebs.

Welcher Temperaturbereich ist für den Wellendichtring W52-72-10 BASL zulässig?

Der Dichtring eignet sich für Einsatztemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius. Innerhalb dieses Fensters bleibt der NBR-Werkstoff ausreichend geschmeidig, um Wellenbewegungen auszugleichen. Bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen empfiehlt sich die Prüfung alternativer Werkstoffe, um eine vorzeitige Verhärtung des Kautschuks zu verhindern.

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