DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 5% | 5,88 € |
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Der Wellendichtring W50-70-10 BA dichtet rotierende Wellen mit 50 mm Durchmesser gegen Flüssigkeitsaustritt bei 70 mm Gehäusebohrung und 10 mm Breite ab.
Der Wellendichtring W50-70-10 BA dient als Radial-Wellendichtring zur Abdichtung rotierender Maschinenteile gegen austretende Schmierstoffe. Bei einem Innendurchmesser von 50 mm, einem Außendurchmesser von 70 mm sowie einer Breite von 10 mm schließt die Dichtung bündig in der Gehäuseaufnahme ab. Die Fertigung aus NBR (Perbunan) ermöglicht den Einsatz in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius. Durch die kautschukummantelte Außenfläche dichtet das Bauteil auch bei leichten Gehäuserauheiten wirksam ab.
Dieser Radial-Wellendichtring findet in rotierenden Wellenanordnungen und allgemeinen Maschinenkonstruktionen Verwendung, bei denen Schmieröle oder Fette im Gehäuse gehalten werden müssen. Durch die Ausführung ohne zusätzliche Schutzlippe erzeugt das Bauteil eine geringere Reibung an der rotierenden Welle. Bei einer Druckbeständigkeit von bis max. 0,5 bar eignet sich das Element vorrangig für drucklose Systeme oder Bereiche mit geringem Überdruck. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl hält den nötigen radialen Anpressdruck der Dichtlippe aufrecht.
Die Bauform BA zeichnet sich durch einen vollständig mit Elastomer ummantelten metallischen Versteifungsring aus. Diese Konstruktion erleichtert das Einpressen in Gehäusebohrungen und kompensiert Wärmedehnungen sowie leichte Oberflächenunebenheiten der Gehäusewand. Bei der Montage ist auf eine drallfrei geschliffene Gegenlauffläche auf der 50-mm-Welle sowie eine Schmierung der Dichtlippe vor der Inbetriebnahme zu achten. Weil keine Schutzlippe vorhanden ist, empfiehlt sich dieser Ring für saubere Einbauumgebungen ohne direkte Einwirkung von abrasivem Schmutz.
Der Innendurchmesser beträgt 50 mm für den Sitz auf der rotierenden Welle. Der Außendurchmesser liegt bei 70 mm für die Gehäusebohrung, während die axiale Baubreite 10 mm misst. Diese Maße entsprechen gängigen Normbauräumen im Maschinenbau.
NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch Perbunan) zeichnet sich durch eine gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Ölen aus. Das Material deckt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Für stark oxidierende Medien oder höhere Dauertemperaturen empfiehlt sich vorab ein Abgleich mit den spezifischen Einsatzbedingungen.
Die ringförmige Wurmfeder aus unlegiertem Federstahl stützt die Dichtlippe radial gegen die Wellenoberfläche ab. Sie gleicht dynamische Wellenbewegungen sowie materialbedingte Setzerscheinungen des Elastomers aus. Dadurch bleibt die Dichtwirkung auch bei längeren Stillstands- und Betriebsphasen unter wechselnder mechanischer Belastung erhalten.
Die Druckbelastbarkeit reicht bis maximal 0,5 bar. Radial-Wellendichtringe dieser Bauform dienen primär der drucklosen Rückhaltung von Schmierstoffen im Gehäuse. Höhere Drücke können zu einer Verformung der Dichtkante oder einem vorzeitigen Abheben der Dichtlippe führen, weshalb Systeme druckentlastet betrieben werden sollten.
Modelle ohne zusätzliche Staub- oder Schutzlippe verfügen lediglich über die medienseitige Hauptdichtlippe. Das reduziert Reibungsverluste und Hitzeentwicklung an der Kontaktfläche. Da keine Barriere gegen äußere Schmutzpartikel existiert, sollte der Dichtring vorwiegend in geschützten Bauräumen oder sauberen Aggregaten verbaut werden.
Ein gummierter Außenmantel dichtet Gehäusebohrungen auch bei thermischer Ausdehnung oder leichten Riefen ab. Im Vergleich zu metallischen Außensitzen vermindert der Kautschukmantel das Risiko von Passungsrost und erleichtert die Demontage. Zudem verringern sich die erforderlichen Einpresskräfte während der Installation im Gehäusesitz.
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