DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W45-85-10 BA dichtet mit den Maßen 45x85x10 mm rotierende Wellen im Maschinenbau gegen das Austreten von Schmierstoffen ab.
Der Wellendichtring W45-85-10 BA dient zur Abdichtung rotierender Wellen und schützt Maschinengehäuse vor dem Austritt von Schmierölen oder Schmierfetten. Das Dichtungselement verfügt über einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 85 mm sowie eine Breite von 10 mm. Gefertigt aus NBR (Perbunan), eignet sich diese Bauform für Medientemperaturen von -30 bis +100 Grad. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl erzeugt die nötige Radialkraft der Dichtlippe auf der Wellenoberfläche.
Dieser Radial-Wellendichtring findet Verwendung an rotierenden Wellen, bei denen Schmierstoffe zuverlässig im Gehäuseinneren gehalten werden müssen. Da das Modell W45-85-10 BA ohne zusätzliche Staublippe ausgeführt ist, minimiert die Dichtung die Reibung an der rotierenden Welle. Bei Druckbelastungen ist die Bauform für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Sie eignet sich gezielt für saubere Einbauumgebungen, in denen keine direkte Schmutzeinwirkung von außen auf die Dichtkante wirkt.
Die Kautschukummantelung des Außenrings verbessert die statische Dichtwirkung in der Gehäusebohrung, insbesondere bei thermischer Ausdehnung oder geringen Oberflächenunebenheiten der Aufnahme. Beim Einpressen schont der Elastomermantel die Gehäusepassung und verringert das Risiko von Passungsrost oder Leckagen über den Außensitz. Bei der Montage sind ein rechtwinkliges Ansetzen sowie das Benetzen der Dichtlippe mit Schmierstoff wesentlich, um Trockenlauf beim Anfahren zu vermeiden. Der Werkstoff NBR bietet zudem Beständigkeit gegenüber gängigen mineralölbasierten Fetten und Ölen.
Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 85 mm und eine Einbaubreite von 10 mm. Diese Dimensionen definieren den passenden Wellendurchmesser sowie die erforderliche Gehäusebohrung. Vor dem Einbau sollten Sie prüfen, ob der Bauraum im Gehäuse die Breite von 10 mm vollständig aufnehmen kann.
Der Dichtungskörper besteht aus Nitrilkautschuk (NBR, Perbunan), der sich durch seine Beständigkeit gegenüber Mineralölen, Schmierfetten und Wasser auszeichnet. Für die erforderliche radiale Anpresskraft der Dichtlippe an die rotierende Welle sorgt eine eingelegte Zugfeder aus unlegiertem Stahl. Das Material ist für Einsatztemperaturen im Bereich von -30 bis +100 Grad ausgelegt.
Die Konstruktion des Wellendichtrings W45-85-10 BA ist für einen Überdruck von maximal 0,5 bar freigegeben. Standard-Wellendichtringe dienen primär der drucklosen Abdichtung von Schmierstoffen gegen die Atmosphäre. Bei Druckbelastungen oberhalb dieses Grenzwerts kann sich die Dichtlippe verformen, was zu erhöhtem Verschleiß oder Schmierstoffaustritt führt.
Modelle ohne Staublippe verfügen ausschließlich über die primäre Dichtlippe zur Schmierstoffrückhaltung. Diese Konstruktion erzeugt ein geringeres Reibmoment und weniger Reibungswärme an der Kontaktzone als Ausführungen mit zusätzlicher Schutzlippe. Sie kommt typischerweise in geschlossenen Maschinenräumen oder Aggregaten zum Tragen, in denen keine äußere Verschmutzung durch Staub oder Feuchtigkeit vorliegt.
Ein elastomerer Außenmantel gleicht fertigungsbedingte Rauheiten und Maßtoleranzen der Gehäusebohrung elastisch aus. Dies trägt zu einer wirksamen Dichtheit am Außendurchmesser bei, selbst wenn sich Gehäusewerkstoffe bei Erwärmung unterschiedlich stark ausdehnen. Zudem erleichtert die Gummierung die Montage und beugt Beschädigungen an Leichtmetallgehäusen vor.
Vor dem Einpressen sollten Sie die Welle anfasen und die Dichtlippe mit Schmierstoff benetzen, um Trockenlauf und Beschädigungen beim Anfahren zu verhindern. Der Dichtring muss rechtwinklig zur Wellenachse mit einem geeigneten Einpresswerkzeug montiert werden. Die Dichtlippe zeigt üblicherweise zur abzudichtenden Schmierstoffseite in das Gehäuseinnere.
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