W42-62-10  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W42-62-10  BA Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W42-62-10 BA

Technische Daten
 
Innendurchmesser
42 mm
Außendurchmesser
62 mm
Breite
10 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
kautschukummantelt
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
Mengenstaffel Ihr Rabatt Stückpreis
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W42-62-10 BA
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W42-62-10 BA

Der Wellendichtring W42-62-10 BA dichtet rotierende Wellen mit 42 mm Durchmesser bei Gehäusebohrungen von 62 mm und 10 mm Einbaubreite ab.

Der Wellendichtring W42-62-10 BA dient der Abdichtung rotierender Wellen gegen austretendes Schmieröl oder Schmierfett. Mit einem Innendurchmesser von 42 mm, einem Außendurchmesser von 62 mm und einer Breite von 10 mm passt diese Radialdichtung in entsprechende Gehäusebohrungen im Maschinenbau. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl stützt die Dichtlippe auf der Wellenoberfläche ab. Das NBR-Elastomer (Perbunan) deckt einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Diese Variante ist ohne zusätzliche Staublippe ausgeführt.

Für welche Einsatzbereiche eignet sich der Wellendichtring W42-62-10 BA?

Dieser Radial-Wellendichtring eignet sich für rotierende Wellen und Lagerstellen im allgemeinen Maschinenbau, bei denen flüssige Schmierstoffe oder Schmierfette im Gehäuse gehalten werden sollen. Die Konstruktion ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Durch den Verzicht auf eine Schutzlippe arbeitet das Bauteil mit reduzierter Reibleistung in kompakter Einbauform.

Welche Eigenschaften zeichnen die kautschukummantelte Ausführung BA aus?

Der elastische Außenmantel gleicht thermische Ausdehnungen sowie leichte Oberflächenrauheiten der Gehäusebohrung aus und erleichtert den schonenden Einpressvorgang. Zudem dichtet die Gummierung die Bohrung statisch sicher ab, auch bei geteilten Gehäusen. Für den Einbau empfehlen sich gratfreie, angefaste Wellenenden sowie ein leichtes Einölen der Dichtlippe, um Trockenlauf bei der ersten Inbetriebnahme zu vermeiden.

Welche Maße hat der Wellendichtring W42-62-10 BA?

Mit einem Innendurchmesser von 42 mm für den Wellensitz, einem Außendurchmesser von 62 mm für die Gehäusebohrung sowie einer Breite von 10 mm entspricht diese Radialdichtung gängigen Standardabmessungen. Für eine dauerhafte Funktion erfordert die Bauform eine sauber bearbeitete Gegenlauffläche auf der rotierenden Welle.

Für welchen Temperaturbereich eignet sich der Werkstoff NBR?

Der Werkstoff NBR (Perbunan) ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad ausgelegt. Innerhalb dieses Fensters behält das Elastomer seine Elastizität bei Kontakt mit Schmierölen und Schmierfetten auf Mineralölbasis. Bei anhaltenden Temperaturen über 100 Grad sind alternative Werkstoffe erforderlich.

Wozu dient die Zugfeder aus unlegiertem Stahl im Dichtring?

Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl übt eine kontinuierliche Radialkraft auf die flexible Dichtlippe aus. Dadurch liegt die Dichtkante auch bei leichten Wellenbewegungen mit gleichmäßigem Anpressdruck an der Wellenoberfläche an, was das Austreten von Schmierstoffen verhindert.

Bis zu welchem Druck ist der Wellendichtring W42-62-10 BA druckbeständig?

Diese Ausführung ist für drucklose Systeme sowie für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar geeignet. Höherer Druck kann die elastische Dichtlippe anheben oder verformen, wodurch Schmierstoff entweicht. Für Anlagen mit höherem Innendruck sind spezielle Druckdichtungen einzusetzen.

Worin liegt der Unterschied zwischen Ausführungen mit und ohne Schutzlippe?

Ohne zusätzliche Schutzlippe verfügt diese Ausführung lediglich über die primäre Dichtlippe zur Schmierstoffrückhaltung. Dies reduziert Reibung und Wärmeentwicklung an der Welle. Varianten mit Schutzlippe halten zusätzlich Schmutz von außen ab, erzeugen jedoch eine etwas höhere Reibleistung.

Was ist bei der Montage der kautschukummantelten Ausführung zu beachten?

Gehäusebohrung und Welle müssen gratfrei sowie angefast sein, um Beschädigungen der Dichtlippe zu verhindern. Ein leichtes Benetzen der Dichtlippe mit Schmierstoff erleichtert das Aufschieben. Die Einpresskraft sollte mit einem passenden Einschlagdorn gleichmäßig über den Außenumfang eingeleitet werden.

Freudenberg FST GmbH
Höhnerweg 2 - 4, 69469 Weinheim/Bergstraße, Germany
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