DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 50 | 5% | 2,88 € |
| 100 | 10% | 2,72 € |
| 250 | 15% | 2,58 € |
| 500 | 20% | 2,42 € |
Der Wellendichtring W15-25-6 BA dichtet rotierende Wellen mit 15 mm Durchmesser bei 25 mm Gehäusebohrungen gegen austretende Schmierstoffe ab.
Dieser Radial-Wellendichtring W15-25-6 BA dichtet rotierende Wellen im standardisierten Bauraum ab. Mit einer Innenbohrung von 15 mm, einem Außendurchmesser von 25 mm und einer Breite von 6 mm eignet sich der Dichtring für kompakte Lagerstellen. Der Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab und ist beständig gegenüber Schmierölen und Schmierfetten auf Mineralölbasis.
Der Radial-Wellendichtring W15-25-6 BA hält Schmierfett oder Schmieröl im Gehäuse zurück. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei rotierenden Wellendurchführungen mit mäßigen Druckverhältnissen bis maximal 0,5 bar.
Da diese Ausführung ohne zusätzliche Schutzlippe konstruiert ist, reduziert sich die Berührungsfläche auf der Welle. Dies vermindert die Reibung und Hitzeentwicklung an der Dichtkante, setzt jedoch eine saubere, staubarme Betriebsumgebung voraus.
Die Kautschukummantelung am Außendurchmesser übernimmt die statische Abdichtung in der Gehäusebohrung, auch bei feinen Oberflächenrauheiten oder geringfügiger thermischer Ausdehnung der Bauteile. Die elastische Gummierung schützt zudem den Gehäusesitz beim schonenden Einpressen.
Für den nötigen radialen Anpressdruck sorgt die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl. Sie führt die NBR-Dichtlippe gleichmäßig an der Wellenoberfläche und gleicht dynamische Rundlaufabweichungen der rotierenden Welle aus.
Mit einem Innendurchmesser von 15 mm, einem Außendurchmesser von 25 mm und einer Breite von 6 mm entspricht das Modell gängigen Normmaßen für Gehäusebohrungen. Vor dem Einbau sind Wellendurchmesser und Sitztiefe auf Maßhaltigkeit und saubere Übergänge zu prüfen.
NBR (Perbunan) ist beständig gegen Schmierstoffe auf Mineralölbasis, Fette sowie Wasser im Bereich von -30 bis +100 Grad. Für den Kontakt mit aggressiven Säuren oder synthetischen Sonderflüssigkeiten ist die Medienverträglichkeit gesondert abzugleichen.
Die Konstruktion ist für Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt und primär für drucklose Abdichtungen bestimmt. Bei Anwendungen mit höherem Überdruck sind gesonderte Druckdichtringe mit verstärkter Lippenkontur einzusetzen.
Ohne Schutzlippe verringert sich das Reibmoment an der Welle, wodurch weniger Reibungswärme entsteht und die Leistungsaufnahme sinkt. Diese Bauform empfiehlt sich vor allem für geschlossene Gehäusekonstruktionen ohne direkten Schmutzeintrag von außen.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl spannt die Elastomerdichtlippe gleichmäßig radial auf die Welle vor. Dadurch bleibt der mechanische Kontakt der Dichtkante auch bei Wellenschwingungen und fortschreitender Betriebszeit erhalten.
Der Dichtring ist plan und rechtwinklig zur Gehäuseachse einzupressen, wobei die Welle vorab mit Schmierstoff benetzt werden sollte. Ein passendes Eintreibwerkzeug leitet die Montagekraft über den gummierten Außenmantel ein, um Dichtlippe und Zugfeder zu schonen.
Freudenberg FST GmbH
Höhnerweg 2 - 4, 69469 Weinheim/Bergstraße, Germany
info@fst.com, https://www.fst.com/de/footer/impressum/