GR24-32-4 Wellendichtringe von INA
GR24-32-4 Wellendichtringe von INA

INA

Wellendichtringe INA GR24-32-4

Technische Daten
 
Innendurchmesser
23,4 mm
Außendurchmesser
32,09 mm
Breite
4 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
mit außenliegender Stahlarmierung
Temperaturbereich
-30 bis +110 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
mit
Zugfeder
ohne
Gewicht
0,003 kg
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Wellendichtringe INA GR24-32-4
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Wellendichtringe INA GR24-32-4

Kompakter Wellendichtring GR24-32-4 von INA aus NBR mit außenliegender Stahlarmierung und Schutzlippe für Wellendurchmesser von 23,4 mm.

Der Wellendichtring GR24-32-4 von INA dient der Abdichtung rotierender Maschinenelemente an Wellen mit einem Durchmesser von 23,4 mm. Mit einem Außendurchmesser von 32,09 mm und einer schmalen Breite von 4 mm eignet sich diese Dichtung speziell für kompakte Bauräume. Gefertigt aus NBR widersteht der Radialdichtring thermischen Belastungen im Temperaturbereich von -30 bis +110 Grad Celsius. Die Bauform ohne Zugfeder zeichnet sich durch geringe Reibungsverluste aus und unterstützt eine saubere Trennung von Schmierstoffen und Umgebungseinflüssen.

Wofür eignet sich der Wellendichtring GR24-32-4?

Dieser Radialdichtring kommt vorrangig an schlanken Wellendurchführungen in Industrieantrieben, Getrieben und Aggregaten zum Einsatz, bei denen Schmierfett oder Schmieröl im Gehäuse gehalten werden soll. Dank der Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 Bar eignet sich das Bauteil für drucklose oder druckarme Gehäusesysteme. Die zusätzliche Schutzlippe fungiert als Barriere gegen das Eindringen von Staub, Abrieb und Schmutzpartikeln von außen. Der Dichtring findet Einsatz an Lagerstellen, die vor partikulärer Kontamination geschützt werden sollen und eine Bauraumtiefe von 4 mm vorgeben.

Welche Funktion haben Stahlarmierung und Schutzlippe bei dieser Ausführung?

Die außenliegende Stahlarmierung verleiht dem Dichtelement Formstabilität und sorgt für einen festen Sitz in der Gehäusebohrung. Da die Ausführung ohne Zugfeder arbeitet, minimiert sie die radiale Anpresskraft und verringert Reibung sowie Verschleiß an der Welle. Bei der Montage ist auf das sorgfältige Einpressen ohne Verkanten zu achten, um die metallische Außenfläche nicht zu beschädigen. Die integrierte Staub- und Schutzlippe schützt die eigentliche Dichtkante vor partikulärem Schmutz, was die Dichtstelle in staubbelasteten Umgebungen entlastet.

Welche Einbaumaße besitzt der Wellendichtring GR24-32-4?

Der Dichtring verfügt über einen Innendurchmesser von 23,4 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 32,09 mm für die Gehäuseaufnahme sowie eine Breite von 4 mm. Diese Abmessungen ermöglichen den Einsatz in besonders flachen Dichtungsnuten und kompakten Bauräumen des Maschinenbaus.

Welcher Werkstoff wird für diesen Dichtring verwendet?

Die Dichtung besteht aus Nitrilkautschuk (NBR, Handelsname Perbunan) in Verbindung mit einer außenliegenden Stahlarmierung. NBR zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber Schmierölen und Schmierfetten auf Mineralölbasis aus. Das Material behält seine elastischen Eigenschaften in einem Temperaturbereich von -30 bis +110 Grad Celsius bei.

Warum besitzt diese Ausführung keine Zugfeder?

Eine Bauweise ohne Zugfeder reduziert die Reibungskräfte an der Dichtkante und vermindert die Wärmeentwicklung an der Kontaktfläche zur Welle. Dieser Aufbau empfiehlt sich insbesondere für moderate Drehzahlen und Anwendungen mit Fettschmierung, bei denen eine übermäßige Anpressung unerwünschten Verschleiß an der Wellenoberfläche erzeugen würde.

Wozu dient die integrierte Staub- und Schutzlippe?

Neben der primären Dichtlippe besitzt das Profil eine zusätzliche Schutzlippe, die als Barriere nach außen gerichtet ist. Sie hält trockenen Schmutz, Staub und Flugpartikel von der inneren Dichtkante fern. Auf diese Weise trägt die Schutzlippe dazu bei, vorzeitigen Abrieb an der Wellenlauffläche zu vermindern.

Bis zu welchem Betriebsdruck ist der Dichtring belastbar?

Die Auslegung dieses Bauteils erlaubt eine Druckbelastung bis maximal 0,5 Bar. Wellendichtringe dieser Bauform sind primär für drucklose oder nahezu drucklose Betriebsbedingungen konzipiert. Höhere Betriebsdrücke können zu einem unzulässigen Verformen der Dichtlippe führen und sollten durch konstruktive Maßnahmen vermieden werden.

Wie erfolgt der fachgerechte Einbau des Dichtrings?

Bei der Montage wird der Dichtring rechtwinklig zur Wellenachse mithilfe eines geeigneten Einpresswerkzeugs in das Gehäuse eingetrieben. Das Werkzeug sollte möglichst am Außendurchmesser der Stahlarmierung ansetzen, um die Dicht- und Schutzlippe nicht zu verformen. Scharfkantige Absätze an der Welle sollten vor dem Aufschieben abgedeckt werden.

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