DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W100-125-13 BA dichtet rotierende Wellen mit 100 mm Durchmesser gegen Flüssigkeitsaustritt in Gehäusebohrungen von 125 mm ab.
Der Wellendichtring W100-125-13 BA ist ein Radial-Wellendichtring für den industriellen Einsatz im Maschinenbau und in der Antriebstechnik. Mit einem Innendurchmesser von 100 mm, einem Außendurchmesser von 125 mm und einer Breite von 13 mm passt diese Dichtung in standardisierte Gehäusesitze. Gefertigt aus beständigem NBR (Perbunan), dichtet das Bauteil Schmierstoffe ab und hält Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad stand.
Dieses Dichtelement dichtet rotierende Wellen gegen Schmierfett- oder Schmierölaustritt ab. Die Auslegung ist für drucklose Anwendungen oder geringe Betriebsdrücke bis maximal 0,5 bar vorgesehen. Da der Dichtring ohne zusätzliche Schutzlippe ausgeführt ist, erzeugt er geringe Reibungsverluste an der Kontaktfläche. Er empfiehlt sich vor allem für geschlossene Bauräume, in denen keine direkte Verschmutzung von außen auf die Dichtkante einwirkt.
Die kautschukummantelte Außenfläche der Bauform BA erleichtert das Einpressen in das Gehäuse und gleicht fertigungsbedingte Rauheiten der Aufnahmebohrung aus. Zudem unterstützt der Elastomer-Außenmantel die statische Abdichtung bei Gehäusen mit thermischer Ausdehnung. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl übt kontinuierlichen Radialdruck auf die Dichtlippe aus. So bleibt die Vorspannung auf die Welle auch bei fortlaufendem Betrieb erhalten.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 100 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 125 mm für die Aufnahme im Gehäuse sowie eine Breite von 13 mm. Diese Abmessungen ermöglichen den direkten Einbau in genormte zylindrische Gehäusebohrungen rotierender Wellen.
Der Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk bzw. Perbunan) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad ab. Innerhalb dieser Spanne behält das Elastomer seine Elastizität und zeigt eine gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Fetten und Schmierölen.
Die Dichtung ist für Druckbelastungen bis maximal 0,5 Bar freigegeben. Wellendichtringe dieser Bauart dienen primär der Abdichtung druckloser oder gering druckbeaufschlagter Schmierstoffräume, wie sie typischerweise in Getrieben oder Lagergehäusen vorkommen.
Die verbaute Wurmfeder aus unlegiertem Stahl erzeugt eine mechanische Vorspannung auf die Dichtlippe. Dadurch liegt die Dichtkante mit gleichmäßigem Anpressdruck an der Wellenoberfläche an, was Maßschwankungen ausgleicht und die Dichtwirkung im Betrieb stabilisiert.
Ohne zusätzliche Schutzlippe verfügt das Bauteil über nur eine berührende Dichtkante. Diese Bauweise reduziert die Reibleistung sowie die Temperaturentwicklung an der Welle. Der Einsatz setzt voraus, dass die Einbaustelle vor grober Schmutz- und Staubeinwirkung von außen geschützt ist.
Ein kautschukummantelter Außenmantel unterstützt die statische Abdichtung in der Gehäusebohrung. Das Elastomer gleicht leichte Oberflächenunregelmäßigkeiten sowie thermische Ausdehnungen des umgebenden Gehäuses aus und verringert das Risiko von Passungsrost im Sitz.
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