INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring G42-52-4 von INA dichtet rotierende Wellen mit 42 mm Durchmesser bei kompakter axialer Breite von 4 mm ab.
Der Wellendichtring G42-52-4 dient dem Schutz von Lagerstellen und Gehäusen vor Schmutzeintrag und Schmierstoffaustritt. Mit einer Bohrung von 42 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm und einer schmalen Baubreite von 4 mm ermöglicht dieses Dichtelement platzsparende Konstruktionen. Als Dichtungsmaterial kommt Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR, Perbunan) zum Einsatz. Die Dichtung stammt von INA und ist für thermische Belastungen im Bereich von -30 bis +110 Grad ausgelegt.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt vor allem dort zum Einsatz, wo geringe Bauräume in axialer Richtung vorliegen und rotierende Bauteile gegen Schmierfettaustritt oder leichten Spritzwassereinfluss geschützt werden müssen. Durch den Kautschukmantel erzielt die Dichtung auch bei Gehäusebohrungen mit erhöhter Wärmeausdehnung einen festen Sitz. Die Anwendung erfolgt vorwiegend im allgemeinen Maschinenbau an Wellendurchführungen, sofern der Gehäusedruck einen Wert von maximal 0,5 bar nicht überschreitet.
Dieses Dichtelement ist ohne Zugfeder ausgeführt und verfügt über eine zusätzliche Schutzlippe. Die primäre Dichtlippe dient dem Rückhalt von Schmiermitteln in der Lagerstelle, während die vorgelagerte Schutzlippe feinen Schmutz sowie Partikel von außen abweist. Durch den Verzicht auf eine metallische Schraubenzugfeder arbeitet die Dichtung mit geringer Anpresskraft und verringerter Reibleistung an der Wellenoberfläche.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 42 mm für die Aufnahme auf der Welle, einen Außendurchmesser von 52 mm für die Gehäusebohrung sowie eine schmale Breite von 4 mm. Diese Abmessungen eignen sich für kompakte Bauräume mit standardisierten Anschlussmaßen.
Der Werkstoff NBR deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +110 Grad ab. Er zeichnet sich durch eine Beständigkeit gegenüber Schmierfetten sowie Mineralölen aus, sollte jedoch nicht über der angegebenen Grenztemperatur betrieben werden.
Die zusätzliche Schutzlippe fungiert als berührende Vorstufe zur eigentlichen Dichtlippe. Sie hält trockenen Staub, Abrieb und grobe Schmutzpartikel von der inneren Dichtkante fern und trägt so dazu bei, den Verschleiß der Dichtstelle im Betrieb zu verringern.
Die Auslegung gestattet eine Druckbelastung von maximal 0,5 bar. Für höhere Betriebsdrücke ist diese Konstruktionsform nicht vorgesehen, da federlose Dichtlippen vorwiegend zur drucklosen Schmierstoffrückhaltung konzipiert sind.
Die Kautschukummantelung am Außendurchmesser erleichtert die statische Abdichtung in der Gehäusebohrung. Sie gleicht geringe Oberflächenrauheiten aus, vermindert das Risiko von Passungsrost und unterstützt den festen Sitz auch bei unterschiedlicher Wärmeausdehnung von Welle und Gehäuse.
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