INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 0,21 € | 4,12 € |
| 50 | 0,44 € | 3,89 € |
| 150 | 0,65 € | 3,68 € |
| 250 | 0,86 € | 3,47 € |
Der Wellendichtring G26-34-4 von INA schützt Lagerstellen mit den Maßen 26x34x4 mm durch NBR-Kautschukummantelung und integrierte Schutzlippe vor Verunreinigungen.
Der Wellendichtring G26-34-4 dient der Abdichtung rotierender Wellen in kompakten Bauräumen. Dieses Dichtelement dichtet den Austritt von Schmierstoffen ab und verhindert das Eindringen von Schmutzpartikeln in das Lagerinnere. Durch den Werkstoff NBR (Perbunan) deckt der Radial-Wellendichtring einen Temperaturbereich von -30 bis +110 Grad ab. Die kautschukummantelte Außenfläche erleichtert das Einpressen in die Gehäusebohrung und unterstützt den statischen Dichtsitz am Außendurchmesser.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform vor allem bei Wellendurchmessern von 26 mm und geringer axialer Einbaubreite von lediglich 4 mm. Typische Einsatzbereiche sind Wellenführungen und Lagerstellen im allgemeinen Maschinenbau mit begrenztem Bauraum. Die Auslegung erlaubt eine Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar. Bei drucklosem Schmierstoffeinsatz hält der Dichtring Fette oder Öle im System, während die zusätzliche Schutzlippe äußeren Staub wirksam fernhält.
Im Unterschied zu Dichtringen mit integrierter Zugfeder arbeitet diese Ausführung federlos. Die radiale Vorspannung auf die Welle entsteht allein über die elastische Eigenspannung des NBR-Kautschuks. Dadurch reduziert sich das Reibmoment an der Kontaktfläche, was bei geringen Wellenabmessungen die Wärmeentwicklung im Betrieb senkt. Die vorgelagerte Schutzlippe fungiert als berührende Spaltdichtung. Sie fängt grobe Partikel ab, bevor Fremdstoffe die primäre Dichtkante beschädigen können.
Die Abmessungen betragen 26 mm Innendurchmesser (Bohrung), 34 mm Außendurchmesser und 4 mm Breite. Diese schlanke Bauform eignet sich insbesondere für Gehäusebohrungen mit geringem axialem Bauraum. Prüfen Sie vor dem Einbau den Durchmesser der Welle sowie die Aufnahmebohrung im Gehäuse auf Maßhaltigkeit.
Das Bauteil besteht aus Nitril-Kautschuk (NBR, Handelsname Perbunan). Dieser elastische Werkstoff zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen aus. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +110 Grad.
Eine Kautschukummantelung gleicht kleinere Rauheiten oder Wärmeausdehnungen in der Gehäusebohrung aus. Zudem verringert die elastische Oberfläche die erforderliche Einpresskraft bei der Montage und mindert das Risiko von Riefenbildung in weicheren Gehäusewerkstoffen wie Aluminium oder Leichtmetalllegierungen.
Die federlose Konstruktion erzeugt den Anpressdruck ausschließlich über die elastische Dehnung der Dichtlippe. Das führt zu geringerer Reibung und verminderter Reibungswärme an der Welle. Diese Bauform wird vorrangig bei untergeordneten Dichtaufgaben, reiner Fettschmierung oder beengten Bauraumverhältnissen mit geringen Differenzdrücken verwendet.
Die Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 bar. Der Dichtring ist für drucklose Systeme oder geringe Überdrücke ausgelegt, wie sie bei Schmierfettpolstern oder spritzendem Öl vorkommen. Für höhere Systemdrücke sind druckbelastbare Sonderbauformen mit verstärkter Lippenabstützung erforderlich.
Richten Sie die primäre Dichtlippe zu dem Medium hin aus, das im Gehäuse verbleiben soll, also zum Schmierstoff hin. Die integrierte Schutzlippe zeigt nach außen zur Schmutzseite. Dadurch dichtet die Hauptlippe Schmieröl oder Schmierfett ab, während die Schutzlippe Schmutz und Staub abweist.
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