INA
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 0,20 € | 3,89 € |
| 50 | 0,42 € | 3,67 € |
| 150 | 0,61 € | 3,48 € |
| 250 | 0,81 € | 3,28 € |
Der Wellendichtring G22-30-4 von INA dichtet Wellen mit 22 mm Durchmesser bei 30 mm Gehäusebohrung und 4 mm Breite gegen Schmutz ab.
Der Wellendichtring G22-30-4 dichtet rotierende oder axial bewegte Wellen in kompakten Bauräumen ab. Das Bauteil von INA besteht aus dem Elastomer NBR (Perbunan) und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +110 Grad ab. Mit einem Innendurchmesser von 22 mm, einem Außendurchmesser von 30 mm sowie einer schmalen Baubreite von 4 mm ermöglicht dieser Radial-Wellendichtring platzsparende Konstruktionen im allgemeinen Maschinenbau und in der Antriebstechnik.
Dieser Radial-Wellendichtring dient vorwiegend dazu, Schmierfett im Gehäuse zu halten und das Eindringen von Schmutzpartikeln zu verringern. Typische Einsatzbereiche finden sich an Getriebewellen, Führungselementen und kompakten Lagerstellen. Dank der maximalen Druckbeständigkeit von bis zu 0,5 bar eignet sich die Dichtung für drucklose oder druckarme Gehäuseräume. Konstrukteure nutzen die kompakte Bauhöhe gezielt dort, wo axialer Bauraum für breitere Dichtringe fehlt.
Die zusätzliche Schutzlippe fungiert als berührende oder spaltförmige Barriere gegen Staub von außen, während die eigentliche Dichtkante den Innenraum abdichtet. Da diese Variante ohne Zugfeder gefertigt ist, reduziert sich die Reibung an der Welle. Der kautschukummantelte Außenmantel erleichtert das Einpressen in die Gehäusebohrung, dichtet auch bei leichten Rautiefen der Aufnahmebohrung sauber ab und verringert das Risiko von Passungsrost im Gehäusesitz.
Die Abmessungen betragen 22 mm Innendurchmesser (Bohrung), 30 mm Außendurchmesser und 4 mm Breite. Diese Maße sind auf Wellen mit einem Nenndurchmesser von 22 mm und entsprechende Gehäusebohrungen mit 30 mm Durchmesser ausgelegt.
Der verwendete Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +110 Grad ab. Innerhalb dieses Rahmens behält das Elastomer seine Elastizität und Formbeständigkeit im Kontakt mit gängigen mineralölbasierten Schmierstoffen.
Die zusätzliche Schutz- beziehungsweise Staublippe liegt vor der primären Dichtlippe und hält Schmutz, Staub sowie Feuchtigkeit von außen ab. Dadurch schützt sie die innere Dichtkante vor vorzeitigem Verschleiß durch abrasive Partikel.
Dichtringe ohne Zugfeder nutzen die Eigenspannung der Elastomerlippe zur Abdichtung. Diese Bauweise erzeugt eine geringere Reibleistung auf der Welle und baut axial besonders schmal, eignet sich jedoch primär für drucklose Anwendungen mit Fettschmierung.
Die zulässige Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 bar. Das Element ist für drucklose Gehäuse konzipiert; höhere Betriebsdrücke können die Dichtlippe verformen und zu Undichtigkeiten führen.
Der gummierte Außenmantel gleicht thermische Ausdehnungen bei unterschiedlichen Gehäusewerkstoffen aus und überbrückt feinste Bearbeitungsspuren in der Gehäusebohrung. Zudem lässt sich der Dichtring mit gleichmäßigem Kraftaufwand montieren.
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