INA
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Kompakter Wellendichtring G13-19-3 von INA aus NBR mit Schutzlippe und Kautschukummantelung für Wellendurchmesser 13 mm bei geringem Bauraum.
Der Wellendichtring G13-19-3 von INA dichtet rotierende Wellen gegen Schmierstoffaustritt und Schmutzeintrag ab. Das Bauteil besitzt eine Bohrung von 13 mm, einen Außendurchmesser von 19 mm sowie eine geringe Breite von 3 mm. Dank der Fertigung aus NBR deckt der Ring einen Temperaturbereich von -30 bis +110 °C ab. Die schlanke Bauform eignet sich insbesondere für kompakte Lagerungsstellen mit knapp bemessener axialer Einbautiefe.
Die Radialdichtung kommt bei rotierenden Wellen mit 13 mm Durchmesser zum Einsatz, an denen nur sehr schmale Dichtsitze realisierbar sind. Das Profil ist für Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar ausgelegt und arbeitet ohne separate Zugfeder. Die Bauweise dichtet drucklose oder leicht druckbeaufschlagte Schmiermittelräume gegen die Umgebung ab. Gleichzeitig hält die integrierte Schutzlippe feine Partikel und Staub vom Gehäuseinneren fern. In Konstruktion und Instandhaltung ermöglicht das Maßverhältnis eine platzsparende Abdichtung bei geringer Baubreite.
Der Wellendichtring G13-19-3 verfügt über einen vollständig kautschukummantelten Außenmantel. Diese Ausführung erleichtert das Einpressen in die Gehäusebohrung mit 19 mm Durchmesser und begünstigt den Festsitz bei thermischen Ausdehnungen des Gehäuses. Die zusätzliche Schutzlippe wirkt als berührende Vorstufe zur Hauptdichtlippe und vermindert das Eindringen von Schmutzpartikeln. Da keine metallische Zugfeder verbaut ist, arbeitet der Ring mit reduzierter Reibung bei einer axialen Einbautiefe von lediglich 3 mm.
Dieser Wellendichtring weist einen Innendurchmesser von 13 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 19 mm für die Gehäusebohrung und eine Breite von 3 mm auf. Durch die schmale Bauart eignet sich der Dichtring vor allem für Einbaustellen mit stark begrenztem axialem Bauraum.
Bei einer Kautschukummantelung besteht die äußere Umfangsfläche aus dem Elastomer NBR. Dies verbessert die statische Dichtwirkung im Gehäusesitz und erleichtert die Montage. Zudem gleicht der elastische Außenmantel geringe Oberflächenrauheiten in der Aufnahmebohrung aus und begünstigt einen festen Sitz bei wechselnden Betriebstemperaturen.
Eine Schutzlippe, oft auch als Staublippe bezeichnet, dient als zusätzliche Barriere gegen Schmutz, Staub und Spritzwasser von außen. Während die innere Hauptlippe den Schmierstoff im Inneren des Gehäuses hält, fängt die Schutzlippe äußere Verunreinigungen ab und schützt so die eigentliche Dichtkante vor vorzeitigem Verschleiß.
Bauformen ohne Zugfeder nutzen die Eigenelastizität des NBR-Werkstoffs zur radialen Anpressung an die Welle. Dies spart axialen Bauraum ein und führt zu einem reduzierten Reibmoment an der Kontaktfläche. Ausführungen dieser Art sind für drucklose Systeme oder geringe Drücke bis maximal 0,5 bar ausgelegt.
Der Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch als Perbunan bekannt) ist für einen Einsatzbereich von -30 bis +110 °C ausgelegt. Er bietet eine gute Beständigkeit gegen herkömmliche Schmieröle und Schmierfette auf Mineralölbasis. Bei höheren Betriebstemperaturen empfiehlt sich die Prüfung alternativer Werkstoffe.
Die Ausführung ist für einen Überdruck von maximal 0,5 bar freigegeben. In erster Linie dient der Ring dem drucklosen Abdichten von flüssigen oder pastösen Schmierstoffen. Bei höheren Betriebsdrücken kann sich die Dichtkante verformen, weshalb in solchen Fällen speziell druckfeste Dichtungstypen ausgewählt werden müssen.
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