DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W75-90-10 BASL dichtet Wellen mit 75 mm Durchmesser gegen Schmierstoffverlust ab und schützt durch eine Staublippe vor Schmutz.
Der Wellendichtring W75-90-10 BASL dient als radiales Dichtelement zur Abdichtung rotierender Wellen in Gehäusen. Mit einem Innendurchmesser von 75 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm sowie einer Breite von 10 mm passt dieser Radial-Wellendichtring exakt in genormte Einbauräume. Die Ausführung zeichnet sich durch einen elastomerummantelten Außenmantel aus NBR (Perbunan) aus. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt den gleichmäßigen Anpressdruck der Dichtlippe an die rotierende Welle.
Dieser Radial-Wellendichtring dichtet rotierende Wellen und Lagerstellen im allgemeinen Maschinenbau ab. Er hält Schmierfette oder Schmieröle im System und widersteht Betriebsdrücken von bis zu maximal 0,5 bar. Dank des NBR-Werkstoffs deckt der Dichtring einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Die zusätzliche Staublippe schützt die eigentliche Dichtkante vor partikulären Verunreinigungen von außen, was den Einsatz in staubbelasteten Industrieumgebungen begünstigt.
Die Bauform BASL kombiniert zwei funktionale Merkmale: Den kautschukummantelten Außenmantel und eine vorgelagerte Schutzlippe. Der elastische Außenring erleichtert das Einpressen in Gehäusebohrungen und verbessert die statische Dichtwirkung am Gehäusesitz, selbst bei leichten thermischen Ausdehnungen. Während die federunterstützte Hauptlippe Schmierstoffe im System hält, fungiert die berührende Schutzlippe als Barriere gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Zur Unterstützung der Funktion sollte der Raum zwischen den Lippen bei der Montage mit Schmierfett befüllt werden.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 75 mm für die Wellenführung, einen Außendurchmesser von 90 mm zur festen Gehäuseaufnahme sowie eine Einbaubreite von 10 mm. Diese Maße ermöglichen den passgenauen Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau. Prüfen Sie vor dem Einbau die Maße der Einbaustelle.
Die Kennzeichnung BASL steht für eine Ausführung mit vollständig gummiertem Außenmantel und einer zusätzlichen Schutzlippe. Während die primäre Dichtlippe das Austreten von Schmierstoffen hemmt, wehrt die Schutzlippe Schmutz, Staub und Fremdkörper von der Außenseite ab. Die Kautschukummantelung sorgt zudem für einen dichten Sitz in der Gehäusebohrung.
Der Werkstoff NBR (Perbunan) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. In diesem thermischen Fenster bleibt das Elastomer elastisch und behält seine abdichtenden Eigenschaften bei. NBR weist zudem eine gute Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierstoffen, Schmierfetten und Wasser auf.
Diese Ausführung ist für den drucklosen Betrieb oder Anwendungen mit geringer Druckbeanspruchung bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Bei Anwendungen mit höherem Innendruck sind spezielle Druck-Wellendichtringe oder konstruktive Druckentlastungen erforderlich, da ein Überdruck die Dichtlippe verformen und vorzeitigen Verschleiß verursachen kann.
Die integrierte Wurmfeder aus unlegiertem Stahl umschließt die elastische Dichtlippe und erzeugt eine definierte radiale Vorspannung auf der Welle. Dadurch bleibt die Dichtkante auch bei Schwingungen oder Wellenbewegungen gleichmäßig in Kontakt mit der Gegenlauffläche, was die statische und dynamische Dichtwirkung im Betrieb unterstützt.
Bei der Montage sollte die Dichtlippe mit Schmierstoff benetzt und das Bauteil rechtwinklig zur Wellenachse in die Gehäusebohrung eingepresst werden. Ein geeignetes Einpresswerkzeug schützt vor Schäden am gummielastischen Außenmantel. Zum Schutz der Lippen empfiehlt sich das Abdecken scharfer Kanten oder Nuten auf der Welle durch Montagehülsen.
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