W40-68-12  B2 Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W40-68-12  B2 Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W40-68-12 B2

Technische Daten
 
Innendurchmesser
40 mm
Außendurchmesser
68 mm
Breite
12 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
metallummantelt, beidseitig geschlossen
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W40-68-12 B2
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W40-68-12 B2

Der Wellendichtring W40-68-12 B2 mit den Maßen 40x68x12 mm dichtet rotierende Wellen bei Drücken bis 0,5 bar gegen Schmierstoffaustritt ab.

Der Wellendichtring W40-68-12 B2 ist ein Radial-Wellendichtring zur Abdichtung rotierender Maschinenteile bei einer 40 mm Wellenaufnahme. Mit einem Außendurchmesser von 68 mm und einer Breite von 12 mm sitzt dieser Radialdichtring fest im Gehäuse. Das Dichtelement aus elastischem NBR (Perbunan) dichtet Schmierstoffe ab, während die Zugfeder aus unlegiertem Stahl den nötigen radialen Anpressdruck auf der Lauffläche erzeugt. Die Konstruktion ist für den industriellen Dauereinsatz bei moderaten Drücken ausgelegt.

In welchen Einsatzbereichen dichtet der Wellendichtring W40-68-12 B2 ab?

Dieser Radialwellendichtring dient vorrangig dem Zurückhalten von Schmierölen und Schmierfetten in rotierenden Wellenlagern. Die Dichtung kommt an rotierenden Wellen zum Einsatz, an denen ein Betriebsdruck von maximal 0,5 bar anliegt. Da der Ring ohne zusätzliche Staublippe gefertigt ist, empfiehlt sich der Einsatz in sauberen Umgebungen ohne übermäßige Schmutzeinwirkung von außen. Der Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad deckt dabei gängige thermische Anforderungen im Maschinenbau ab.

Was zeichnet die metallummantelte B2-Ausführung aus?

Die Ausführung B2 verfügt über einen metallummantelten Außenmantel, der beidseitig geschlossen ausgeführt ist. Diese Bauweise ermöglicht einen festen und exakten Sitz in der Gehäusebohrung, auch bei Gehäusen mit thermischer Dehnung. Metallische Außenflächen erfordern maßhaltige Gehäusetoleranzen, um Leckagen am Gehäusesitz zu vermeiden. Für die Gegenlauffläche auf der 40 mm Welle ist eine feine Bearbeitung erforderlich, damit die NBR-Dichtkante gleichmäßig anliegt und frühzeitigen Verschleiß mindert.

Welche Maße hat der Wellendichtring W40-68-12 B2?

Mit einem Innendurchmesser von 40 mm für die Welle, einem Außendurchmesser von 68 mm sowie einer Baubreite von 12 mm passt dieser Dichtring in entsprechende Gehäusebohrungen. Diese Abmessungen bestimmen die passende Gehäusebohrung und die erforderliche Wellengröße. Vor dem Einbau sollte der Bauraum in der Lagerstelle geprüft werden.

Welcher Temperaturbereich ist für diesen Wellendichtring zulässig?

Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +100 Grad Celsius für den Werkstoff NBR. Innerhalb dieser Grenzen behält das Perbunan-Elastomer seine mechanische Elastizität und Dichtwirkung. Für Anwendungen mit kontinuierlichen Spitzentemperaturen oberhalb von 100 Grad sind gesonderte Hochtemperatur-Werkstoffe zu wählen.

Warum besitzt die B2-Ausführung einen metallischen Außenmantel?

Der metallummantelte Außenring verleiht dem Dichtring eine hohe Formstabilität beim Einpressen in das Maschinengehäuse. Die beidseitig geschlossene Metallausführung unterstützt einen festen Sitz in der Bohrung und beugt einem Lösen durch Wärmespannungen vor. Die Montage verlangt saubere, gratfreie Bohrungsflächen.

Welche Funktion erfüllt die integrierte Zugfeder?

Die ringförmige Zugfeder aus unlegiertem Stahl spannt die Dichtlippe radial auf die Welle vor. Dadurch bleibt der mechanische Kontakt zwischen NBR-Dichtkante und Wellenoberfläche auch bei leichten Schwingungen oder nachlassender Eigenspannung des Gummis wirksam. Sie unterstützt die Rückhaltung von Schmierstoffen im Gehäuseinneren.

Bis zu welchem Betriebsdruck ist der Wellendichtring W40-68-12 B2 belastbar?

Maximal 0,5 bar Betriebsdruck sind für diesen Radial-Wellendichtring zulässig. Die Bauart dient vorwiegend dem Einsatz in drucklosen oder geringfügig druckbeaufschlagten Schmiersystemen. Höhere Betriebsdrücke können die Dichtlippe verformen, was den Schmierfilm zerstört und die Dichtwirkung beeinträchtigt.

Was ist beim Einsatz ohne Staublippe zu beachten?

Ohne zusätzliche Schutzlippe auf der Außenseite ist der Dichtring vor allem für Umgebungen ohne starke Schmutzbelastung gedacht. Bei staubintensiven Betriebsbedingungen empfiehlt sich der Einsatz zusätzlicher externer Abdeckungen oder mehrlippiger Bauformen, um das Eindringen von Partikeln zu vermindern.

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