W35-72-10  B2 Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W35-72-10  B2 Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W35-72-10 B2

Technische Daten
 
Innendurchmesser
35 mm
Außendurchmesser
72 mm
Breite
10 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
metallummantelt, beidseitig geschlossen
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W35-72-10 B2
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W35-72-10 B2

Der Wellendichtring W35-72-10 B2 aus NBR dichtet rotierende Wellen mit 35 mm Durchmesser und 72 mm Gehäusebohrung zuverlässig gegen Schmierstoffaustritt ab.

Der Wellendichtring W35-72-10 B2 dient dem zuverlässigen Abdichten rotierender Wellen in Gehäusen gegen den Austritt von Schmierölen oder Schmierfetten. Mit den Abmessungen 35 mm Innendurchmesser, 72 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite passt dieser Radial-Wellendichtring in präzise gefertigte Einbauräume des Maschinenbaus. Die Dichtlippe aus Nitrilkautschuk (NBR) deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt den kontinuierlichen radialen Anpressdruck der Dichtkante auf der Wellenoberfläche.

In welchen Einsatzbereichen bewährt sich der Wellendichtring W35-72-10 B2?

Dieser Radial-Wellendichtring kommt vor allem an rotierenden Wellen in industriellen Antriebs- und Gehäusesystemen zum Einsatz. Seine Konstruktion ist auf drucklose Systeme sowie Druckbelastungen bis maximal 0,5 bar ausgelegt. Das NBR-Material zeigt eine hohe Beständigkeit gegenüber üblichen mineralölbasierten Schmierstoffen und Fetten. Da dieser Ring ohne zusätzliche Schutzlippe konstruiert ist, eignet er sich bevorzugt für saubere Einbauumgebungen oder geschützte Gehäuseinnenräume, in denen keine direkte Beaufschlagung durch externen Schmutz droht.

Was zeichnet die metallummantelte Ausführung B2 bei der Montage aus?

Die Ausführung B2 besitzt einen außenliegenden Metallmantel und ist beidseitig geschlossen gestaltet. Diese Konstruktion verleiht dem Dichtring eine hohe Formstabilität und ermöglicht einen festen, rechtwinkligen Sitz in der Gehäusebohrung aus Stahl oder Guss. Beachten Sie beim Einpressen, dass die Kraft am äußeren metallischen Umfang eingeleitet wird, um Verzug zu vermeiden. Vor der Montage empfiehlt sich das Einölen der Aufnahmebohrung sowie der Dichtlippe. Für eine wirksame Abdichtung sollte die Gegenlauffläche der Welle drallfrei bearbeitet sein.

Was bedeutet die Bezeichnung Wellendichtring W35-72-10 B2?

Die Kennzeichnung beschreibt einen Radial-Wellendichtring mit 35 mm Innendurchmesser, 72 mm Außendurchmesser und 10 mm Bauhöhe. Das Kürzel B2 steht für eine metallummantelte, beidseitig geschlossene Außenfläche. Diese Konstruktion bietet eine hohe mechanische Stabilität beim Einpressen und sorgt für einen festen Sitz im Gehäuse.

Für welche Betriebsbedingungen eignet sich das Material NBR?

Nitrilkautschuk (NBR bzw. Perbunan) ist für den Kontakt mit mineralölbasierten Ölen und Schmierfetten ausgelegt. Bei diesem Dichtring reicht der zulässige Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad. Bei Anwendungen mit aggressiven synthetischen Schmierstoffen oder höheren Betriebstemperaturen sollten Sie vorab die chemische Beständigkeit des Dichtungswerkstoffs abgleichen.

Welcher Betriebsdruck ist für diesen Wellendichtring zulässig?

Der Dichtring ist für Systeme mit maximal 0,5 bar Druckbelastung konstruiert. Standardmäßige Radial-Wellendichtringe dienen vorwiegend der drucklosen Abdichtung von Schmierräumen gegen Flüssigkeitsaustritt. Ein Überschreiten des Grenzdrucks von 0,5 bar kann die Dichtlippe verformen, den Verschleiß beschleunigen oder zum Durchschlag des Schmiermediums führen.

Welche Funktion übernimmt die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die ringförmige Zugfeder stützt die elastische Dichtlippe radial von innen ab. Sie hält die Vorspannung der Dichtkante auf der rotierenden Welle auch bei Temperaturschwankungen und fortschreitender Materialalterung aufrecht. Dadurch bleibt der ständige Kontakt zwischen Dichtlippe und Wellenoberfläche während des Betriebs erhalten.

Warum verfügt diese Ausführung über keine zusätzliche Schutzlippe?

Die Bauform ohne Schutzlippe weist eine geringere Reibfläche auf und reduziert so die Reibleistung sowie Wärmeentwicklung an der Welle. Sie eignet sich vor allem für Einbaustellen, an denen von außen kein grober Staub, Schmutz oder Spritzwasser auf die Dichtstelle trifft, wie etwa in gekapselten Gehäuseinnenräumen.

Worauf ist beim Einbau eines metallummantelten Dichtrings zu achten?

Pressen Sie den metallummantelten Ring stets mit einem planen Einpresswerkzeug gleichmäßig und rechtwinklig zur Wellenachse in die Gehäusebohrung ein. Die Einpresskraft muss nahe am Außenumfang angreifen. Ein leichtes Beölen der Aufnahmebohrung erleichtert die Montage und schützt die Passflächen vor Riefenbildung.

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