W45-65-10  B2 Wellendichtringe von DICHTOMATIK
W45-65-10  B2 Wellendichtringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

Wellendichtringe DICHTOMATIK W45-65-10 B2

Technische Daten
 
Innendurchmesser
45 mm
Außendurchmesser
65 mm
Breite
10 mm
Material
NBR (Perbunan)
Ausführung
metallummantelt, beidseitig geschlossen
Temperaturbereich
-30 bis +100 °C
Druckbeständigkeit
bis max. 0,5 Bar
Staub-/Schutzlippe
ohne
Zugfeder
aus unlegiertem Stahl
Gewicht
0,01 kg
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W45-65-10 B2
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Wellendichtringe DICHTOMATIK W45-65-10 B2

Der Wellendichtring W45-65-10 B2 dichtet rotierende Wellen mit 45 mm Durchmesser im Gehäuse mit 65 mm Außenmaß und 10 mm Breite metallummantelt ab.

Der Wellendichtring W45-65-10 B2 ist ein Radial-Wellendichtring zur Abdichtung rotierender Maschinenelemente gegen Schmierstoffaustritt. Mit einem Innendurchmesser von 45 mm, einem Außendurchmesser von 65 mm und einer Breite von 10 mm passt die Bauform in gängige Einbauräume im Maschinenbau. Das Elastomer NBR (Perbunan) deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. Eine integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl spannt die Dichtlippe vor, sodass die Dichtwirkung an der Welle bei Drücken bis maximal 0,5 Bar gleichmäßig anliegt.

In welchen Einsatzbereichen bewährt sich der Wellendichtring W45-65-10 B2?

Dieser Radial-Wellendichtring dichtet rotierende Wellen in Getrieben, Pumpen sowie industriellen Antriebsaggregaten ab. Er dient primär dazu, das Austreten von Schmierölen und Schmierfetten aus dem Gehäuseinneren zu verhindern. Da die Ausführung ohne zusätzliche Schutzlippe konstruiert ist, eignet sich das Bauteil vor allem für geschützte Bauräume ohne direkte Schmutzbeaufschlagung von außen. Instandhalter nutzen den Dichtring für planbare Reparaturen, da der NBR-Werkstoff eine chemische Beständigkeit gegenüber gängigen Mineralölen aufweist.

Welche Vorteile bietet die metallummantelte B2-Ausführung?

Die Ausführung B2 zeichnet sich durch einen metallummantelten Außenmantel aus, der beidseitig geschlossen ist. Dieser metallische Außenring sorgt für einen festen, stabilen Sitz in der Gehäusebohrung, auch bei wechselnden thermischen Belastungen zwischen -30 und +100 Grad Celsius. Bei der Montage pressen Sie den Dichtring mit einem geeigneten Einpresswerkzeug plan ein. Achten Sie auf eine saubere Wellenoberfläche im Bereich der Dichtlippe, damit die Zugfeder aus unlegiertem Stahl den Anpressdruck gleichmäßig verteilt und kein Gehäusedruck über 0,5 Bar entsteht.

Welche Abmessungen besitzt der Wellendichtring W45-65-10 B2?

Der Wellendichtring W45-65-10 B2 weist einen Innendurchmesser von 45 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 65 mm für die Gehäusebohrung und eine Einbaubreite von 10 mm auf. Diese Maße definieren den benötigten Bauraum im Aggregat. Prüfen Sie vor der Installation die Maße der Gehäusebohrung für den metallischen Festsitz.

Für welchen Temperaturbereich ist das NBR-Material ausgelegt?

Das Elastomer NBR (Perbunan) deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius ab. In diesem Bereich bleibt der Werkstoff elastisch und beständig gegenüber handelsüblichen mineralölbasierten Schmierölen und Schmierfetten. Bei extremen Temperaturen außerhalb dieser Spanne sollten alternative Werkstoffe in Betracht gezogen werden.

Was bedeutet die Bauform B2 bei diesem Wellendichtring?

Die Bezeichnung B2 steht für einen Radial-Wellendichtring mit einem metallummantelten Außenkörper, der beidseitig geschlossen ausgeführt ist. Der metallische Außenmantel begünstigt einen sehr strammen Sitz in der Gehäusebohrung. Diese Bauart erleichtert die rechtwinklige Ausrichtung im Lagersitz während des Einpressvorgangs.

Welchem Druck hält der Wellendichtring W45-65-10 B2 stand?

Der Wellendichtring W45-65-10 B2 ist für drucklose Anwendungen sowie für Systeme mit einem maximalen Überdruck von bis zu 0,5 Bar ausgelegt. Ein höherer Gehäusedruck kann die Dichtlippe unzulässig verformen und zu Undichtigkeiten führen. Für druckbeaufschlagte Systeme sind spezielle Druckausführungen erforderlich.

Welche Aufgabe übernimmt die Zugfeder aus unlegiertem Stahl?

Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die Dichtlippe mechanisch von innen. Sie sorgt für eine kontinuierliche radiale Anpressung an die rotierende Wellenoberfläche, um einem Austritt von Schmierstoffen entgegenzuwirken. Dadurch gleicht die Feder geringe Wellenbewegungen im Betrieb elastisch aus.

Warum ist dieser Dichtring ohne Staublippe ausgeführt?

Dichtringe ohne Schutzlippe weisen geringere Reibungsverluste und eine niedrigere Wärmeentwicklung an der Kontaktfläche auf. Diese Bauform eignet sich vor allem für saubere, innenliegende Einbauorte. Wenn starker Schmutz- oder Staubanfall von außen vorliegt, empfiehlt sich ein zusätzlicher Schutz durch vorgeschaltete Dichtelemente.

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