DICHTOMATIK
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Dieser Radial-Wellendichtring w30-52-7-vit aus FKM dient der Abdichtung von Wellen mit 30 mm Durchmesser bei Betriebstemperaturen von -15 bis +200 °C.
Wellendichtringe w30-52-7-vit dienen der Abdichtung rotierender Wellen gegenüber Gehäusebohrungen. Mit einem Innendurchmesser von 30 mm, einem Außendurchmesser von 52 mm und einer schmalen Breite von 7 mm passt dieses Bauteil in genormte Gehäusesitze. Der Fertigungswerkstoff FKM, auch als Viton bezeichnet, verleiht dem Dichtring eine ausgeprägte Beständigkeit gegenüber thermischen Beanspruchungen und aggressiven Schmierstoffen in industriellen Baugruppen.
Dieser Dichtring ist für Umgebungen ausgelegt, in denen thermische Belastungen oder anspruchsvolle Schmiermedien herkömmliche Standardelastomere überfordern. Typische Einsatzfelder finden sich in rotierenden Wellenführungen und mechanischen Antriebssträngen. Die Dichtlippe dient dazu, das Austreten von Schmieröl oder Schmierfett aus dem Lagerraum zu begrenzen und das Eindringen von Schmutzpartikeln zu hemmen. Der Werkstoff FKM behält auch bei anhaltender Wärmeentwicklung seine elastischen Eigenschaften.
Der Fluorkautschuk FKM deckt einen Temperaturbereich von -15 bis +200 °C ab. Diese Werkstoffvariante eignet sich für Einbaustellen, an denen synthetische Schmierstoffe oder erhöhte Umgebungstemperaturen auf das Elastomer einwirken. Achten Sie bei der Montage auf eine saubere, gratfreie Wellenoberfläche und benetzen Sie die Dichtlippe vor dem Einpressen leicht mit Schmierstoff. Eine rechtwinklige Ausrichtung im Gehäusesitz sorgt für eine gleichmäßige Anlage der Dichtkante über den gesamten Umfang.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 30 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 52 mm für die Gehäusebohrung und eine Einbaubreite von 7 mm. Diese Abmessungen entsprechen einer gängigen Baugröße im Maschinenbau. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob Welle und Gehäusebohrung diesen Nennmaßen entsprechen.
Der zulässige Temperaturbereich für diese Ausführung liegt zwischen -15 und +200 °C. Dank der thermischen Stabilität von Fluorkautschuk eignet sich die Dichtung für Aggregate, bei denen durch Reibung oder Prozesswärme Temperaturen entstehen, die Standardwerkstoffe verhärten lassen würden.
FKM ist die international genormte Kurzbezeichnung für Fluorkautschuk. Viton ist ein bekannter Markenname für denselben Elastomerwerkstoff. Beide Bezeichnungen beschreiben das gleiche Material, das sich durch hohe chemische Beständigkeit gegenüber vielen Ölen, Kraftstoffen und synthetischen Schmiermitteln auszeichnet.
Pressen Sie den Dichtring mit einem geeigneten Einpresswerkzeug plan in die Gehäusebohrung ein. Achten Sie darauf, dass die Einpresskraft nahe am Außendurchmesser angreift. Ölen oder fetten Sie die Dichtlippe sowie die Lauffläche der Welle vorab leicht ein, um Reibung und Trockenlauf beim ersten Anfahren zu verringern.
Die Ausrichtung der Dichtlippe richtet sich nach der primären Dichtaufgabe. Soll die Dichtung austretendes Öl oder Schmierfett im Gehäuse halten, weist die Dichtkante zum Gehäuseinneren. Dient die Dichtung vorrangig dem Schutz gegen von außen eindringenden Staub oder Schmutz, zeigt die Dichtlippe nach außen.
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