DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W60-80-10 VITSL dichtet Wellen mit 60 mm Durchmesser bei Betriebstemperaturen von -15 bis +200 °C gegen Schmierstoffaustritt ab.
Der Radial-Wellendichtring W60-80-10 VITSL dient der Abdichtung rotierender Wellen bei thermisch anspruchsvollen Betriebsbedingungen. Mit einem Innendurchmesser von 60 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm und einer Breite von 10 mm passt die Dichtung in genormte Gehäusebohrungen. Dank des Werkstoffs FKM (Viton) widersteht dieser Wellendichtring hohen thermischen Belastungen sowie aggressiven Medien. Die zusätzliche Staublippe schützt die eigentliche Dichtkante vor Schmutzpartikeln von außen.
Dieser Dichtring kommt vor allem an rotierenden Wellen zum Einsatz, an denen erhöhte Betriebstemperaturen oder chemische Einflüsse beständige Werkstoffe erfordern. Die Bauform ist für einen Überdruck von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Sie dient Anwendungen, bei denen Schmieröl oder Schmierfett im Gehäuse gehalten und gleichzeitig das Eindringen von Staub, Abrieb oder Schmutzpartikeln von außen abgewehrt werden soll.
Die Materialwahl FKM (Viton) ermöglicht einen breiten Temperaturbereich von -15 bis +200 °C und bietet chemische Beständigkeit gegenüber vielen synthetischen Schmierstoffen. Die zusätzliche Schutzlippe fungiert als berührende Schmutzbarriere vor der primären Dichtlippe. Für den radialen Anpressdruck auf die 60-mm-Welle sorgt eine integrierte Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl. Durch die Kautschukummantelung am Außenmantel dichtet der Ring auch bei leichten thermischen Ausdehnungen der Gehäusebohrung statisch ab.
Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 60 mm für die Welle, einen Außendurchmesser von 80 mm für die Gehäusebohrung und eine Bauhöhe von 10 mm. Diese Hauptabmessungen tragen dazu bei, dass das Bauteil bündig in standardisierte Dichtungssitze montiert werden kann.
Der verwendete Fluorkautschuk FKM (Handelsname Viton) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -15 bis +200 °C ab. Dadurch eignet sich der Dichtring für thermisch hoch belastete Anwendungen, bei denen Standard-Elastomere wie NBR vorzeitig verspröden oder ihre elastische Dichtwirkung verlieren würden.
Die Schutzlippe ist der eigentlichen Dichtlippe vorgelagert und dient als mechanische Barriere gegen äußere Verunreinigungen. Sie hält Staub und Schmutzpartikel von der Hauptdichtkante fern. Das verringert den abrasiven Verschleiß an der Wellenlauffläche und unterstützt die Nutzungsdauer der Dichtstelle im Betrieb.
Die Auslegung dieser Bauform erlaubt eine Druckbelastung von maximal 0,5 bar. Radial-Wellendichtringe sind primär für drucklose Systeme oder geringe Überdrücke ausgelegt, wie sie bei Erwärmung in geschlossenen Gehäusen entstehen. Bei höheren Betriebsdrücken sind gesonderte konstruktive Maßnahmen oder spezielle Druckdichtringe erforderlich.
Eine Zugfeder aus rost- und säurebeständigem Stahl behält auch im Kontakt mit aggressiven Medien oder Feuchtigkeit ihre mechanische Federspannung. Sie presst die Dichtlippe radial auf die rotierende Welle, ohne durch Korrosion geschwächt zu werden.
Der gummierte Außenmantel gleicht fertigungsbedingte Rauheiten und leichte Wärmeausdehnungen der Gehäusebohrung aus. Zudem wirkt der elastische Sitz Passungsrost entgegen und erleichtert die statische Abdichtung gegenüber dünnflüssigen Schmierstoffen im Gehäusesitz.
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