DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W65-100-10 B2 dichtet rotierende Wellen mit 65 mm Durchmesser bei 100 mm Gehäusebohrung und 10 mm Breite ab.
Der Radial-Wellendichtring W65-100-10 B2 dient dem Abdichten von rotierenden Wellen gegen Schmierstoffaustritt. Durch die metallummantelte, beidseitig geschlossene Außenfläche sitzt das Bauteil fest und maßhaltig in der Gehäuseaufnahme. Die verbaute Dichtlippe aus Nitrilkautschuk (NBR) dichtet in Verbindung mit einer Zugfeder aus unlegiertem Stahl direkt auf der rotierenden Welle ab. Diese Ausführung eignet sich für standardmäßige Betriebsbedingungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Dieses Dichtelement findet vor allem dort Verwendung, wo Schmieröle oder Fette im Gehäuseinneren zurückgehalten werden müssen. Typische Einsatzfelder sind Getriebegehäuse, Pumpen und allgemeine Wellenlagerungen mit einem Wellendurchmesser von 65 mm. Da der Dichtring ohne zusätzliche Staubschutzlippe ausgeführt ist, minimiert er die Reibung an der Welle. Konstruktionen mit sauberer Umgebung oder vorgeschalteten Labyrinthdichtungen profitieren von dieser reibungsoptimierten Bauweise bei geringem Platzbedarf.
Die metallische Außenummantelung unterstützt einen festen und rechtwinkligen Sitz in der Gehäusebohrung. Vor allem bei metallischen Gehäusebohrungen sorgt der Presssitz für Stabilität. Zu beachten ist die Druckbeständigkeit von maximal 0,5 bar, wodurch der Ring primär für drucklose oder druckarme Systeme vorgesehen ist. Der Werkstoff NBR deckt einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab.
Der Dichtring besitzt einen Innendurchmesser von 65 mm für die Aufnahme der Welle, einen Außendurchmesser von 100 mm für den Gehäusesitz sowie eine Baubreite von 10 mm. Diese Hauptabmessungen bestimmen die notwendige Passung der Gehäusebohrung und der Welle.
Die Bauform B2 verfügt über einen metallischen Außenmantel, der beidseitig geschlossen ist. Dadurch bietet der Ring eine hohe Formsteifigkeit beim Einpressen und sitzt fest in der Aufnahmebohrung. Diese Bauart eignet sich für formstabile Metallgehäuse.
Ausgestattet mit einer Dichtlippe aus NBR (Perbunan) eignet sich der Dichtring für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behält das Elastomer seine werkstoffspezifische Elastizität und Dichtwirkung bei üblichen mineralölbasierten Schmierstoffen.
Die Druckbeständigkeit des Wellendichtrings reicht bis maximal 0,5 bar. Das Bauteil ist als klassischer Radial-Wellendichtring für drucklose Systeme oder Bereiche mit geringen Überdrücken konzipiert, wie sie bei Rücklaufleitungen oder druckentlasteten Lagerstellen vorkommen.
Die Feder aus unlegiertem Stahl umschließt die Dichtlippe und übt eine gleichmäßige radiale Vorspannung auf die Wellenoberfläche aus. Auf diese Weise bleibt der Kontakt zwischen Dichtkante und Lauffläche auch bei leichten Wellenbewegungen oder betriebsbedingtem Verschleiß wirksam erhalten.
Der Verzicht auf eine Schutzlippe verringert die Kontaktfläche und somit das Reibmoment sowie die Wärmeentwicklung an der Welle. Diese Bauweise ist sinnvoll, wenn die Lagerstelle keinen direkten Schmutzbelastungen von außen ausgesetzt ist oder externe Schutzmaßnahmen bestehen.
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