DICHTOMATIK
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Der Wellendichtring W50-68-10 BASL dichtet rotierende Wellen mit 50 mm Durchmesser ab und schützt durch eine zusätzliche Schutzlippe vor Schmutz.
Der Wellendichtring W50-68-10 BASL dient als berührendes Dichtelement zur Abdichtung von rotierenden Wellen in Gehäusen. Mit den Abmessungen von 50 mm Innendurchmesser, 68 mm Außendurchmesser und 10 mm Breite trennt dieser Radial-Wellendichtring Schmierstoffe im Inneren vom Außenbereich. Das Elastomer NBR (Perbunan) deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl sorgt für die notwendige radiale Vorspannung der Dichtlippe auf der Welle.
Dieses Dichtelement kommt in Lagerstellen und Getrieben zum Einsatz, bei denen austretendes Öl oder Fett zurückgehalten werden muss. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau, in Pumpen und Antriebssystemen mit rotierenden Komponenten. Durch die Druckbeständigkeit bis maximal 0,5 bar ist der Ring primär für drucklose Systeme oder geringe Überdrücke ausgelegt. Die zusätzliche Schutzlippe wehrt Schmutzpartikel von außen ab und mindert vorzeitigen Verschleiß an der Hauptdichtkante.
Die Ausführung BASL zeichnet sich durch einen vollständig kautschukummantelten Außenmantel aus. Diese elastische Außenfläche gleicht thermische Dehnungen oder leichte Rauheiten der Gehäusebohrung aus und erleichtert die dichte Montage. Die zusätzliche Schutzlippe wirkt als berührende Spaltdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit von außen. Achten Sie beim Einbau darauf, die Dichtlippe vor scharfen Kanten an Wellenabsätzen zu schützen, um Beschädigungen der Dichtfläche zu vermeiden.
Der Wellendichtring W50-68-10 BASL besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 68 mm und eine Baubreite von 10 mm. Diese Dimensionen passen exakt auf zylindrische Wellen mit 50 mm Durchmesser und Gehäusebohrungen mit einem Innendurchmesser von 68 mm.
Die Kennzeichnung BASL steht für einen Radial-Wellendichtring mit einem vollständig elastomerummantelten Außenmantel sowie einer zusätzlichen Staub- beziehungsweise Schutzlippe. Der Gummimantel verbessert den statischen Dichtsitz in der Gehäusebohrung, während die Schutzlippe vor eindringendem Schmutz von der Außenseite schützt.
Das Elastomer NBR (Perbunan) ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +100 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser thermischen Spanne behält der Kautschuk seine Elastizität und Dichtwirkung bei üblichen Schmierfetten und mineralölbasierten Schmierölen.
Die Druckbeständigkeit dieses Wellendichtrings reicht bis zu maximal 0,5 bar. Die Konstruktion ist für weitgehend drucklose Lagergehäuse und Getriebe konzipiert, sodass ein Einsatz unter hohem hydraulischen Betriebsdruck vermieden werden sollte.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl liegt in einer Nut an der Hauptdichtlippe. Sie erzeugt eine gleichmäßige radiale Anpresskraft auf die rotierende Welle. Dadurch bleibt die Dichtkante auch bei Wellenbewegungen und elastischen Verformungen stets im engen Kontakt mit der Lauffläche.
Richten Sie die primäre Dichtlippe mit der Zugfeder zur Seite des Schmierstoffes hin aus, um das Austreten von Öl oder Fett zu verhindern. Die zusätzliche Schutzlippe zeigt zur Außenseite, um Schmutz und Staub abzuweisen. Vor dem Aufschieben empfiehlt sich das Benetzen der Dichtlippe mit Schmierstoff.
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