DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 5% | 5,77 € |
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Kautschukummantelter Wellendichtring W45-65-10 BASL aus NBR mit zusätzlicher Schutzlippe für rotierende Wellen mit 45 mm Innendurchmesser und 65 mm Außendurchmesser.
Der Radial-Wellendichtring W45-65-10 BASL dient dem Abdichten von rotierenden Wellen gegen Schmierstoffverlust sowie gegen das Eindringen von Schmutzpartikeln. Dank der Fertigung aus Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR, Perbunan) eignet sich dieses Bauteil für thermische Belastungen im Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius. Die integrierte Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die radiale Anpresskraft der Dichtkante auf der Wellenoberfläche.
Dieser Dichtring dichtet Wellendurchführungen ab, an denen drucklose oder gering mit Druck beaufschlagte Medien wie Schmieröle und Schmierfette im Gehäuse verbleiben sollen. Das Bauteil ist für eine Druckbeständigkeit von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt. Typische Einsatzbereiche liegen an rotierenden Wellen im Maschinenbau, bei denen neben dem Rückhalt von Betriebsmedien auch Schutz vor Umgebungsstaub gefordert ist.
Die Ausführung BASL zeichnet sich durch zwei funktionale Merkmale aus: Sie ist vollständig kautschukummantelt und verfügt über eine zusätzliche Staub- bzw. Schutzlippe. Die Elastomer-Ummantelung erleichtert den Sitz in der Gehäusebohrung und gleicht thermische Dehnungen oder leichte Oberflächenrauheiten der Gehäuseaufnahme aus. Während die federunterstützte Hauptlippe Schmiermittel im Gehäuse hält, wehrt die vorgelagerte Schutzlippe äußeren Schmutz und feine Partikel ab.
Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 45 mm, passend für die entsprechende Welle. Der Außendurchmesser beträgt 65 mm für die Gehäusebohrung, und die Baubreite liegt bei 10 mm. Diese Dimensionen definieren den erforderlichen Einbauraum im Gehäusesitz exakt.
Die Kennzeichnung BASL beschreibt die spezifische Bauart des Wellendichtrings. Sie steht für einen außen gummierten Versteifungskörper mit einer primären federbelasteten Dichtlippe und einer zusätzlichen Schutzlippe. Die Schutzlippe wirkt als sekundäre Barriere gegen Staub und Schmutz von außen.
Diese Bauform ist für den Einsatz bei normalen Druckverhältnissen und geringem Überdruck konzipiert. Die maximale Druckbeständigkeit liegt bei bis zu 0,5 bar. Für höhere Betriebsdrücke sind Standard-Wellendichtringe dieser Konstruktion nicht vorgesehen, da die Dichtlippe verformt werden könnte.
Das Elastomer NBR (Perbunan) deckt einen Temperatureinsatzbereich von -30 bis +100 Grad Celsius ab. In diesem thermischen Fenster behält das Material seine elastischen Dichteigenschaften sowie die nötige Flexibilität. Bei dauerhaft höheren Betriebstemperaturen empfehlen sich andere Spezialelastomere.
Die im Ring eingearbeitete Zugfeder aus unlegiertem Stahl sorgt für eine gleichmäßige radiale Vorspannung der Dichtlippe auf der rotierenden Welle. Sie kompensiert geringe Maßschwankungen und unterstützt den stetigen Kontakt zwischen Dichtkante und Wellenoberfläche auch bei Temperaturwechseln.
Ein kautschukummantelter Außenmantel dichtet die Gehäusebohrung statisch ab. Er vermindert das Risiko von Leckagen über den Gehäusesitz, selbst bei leichten Rauheiten oder geringen Wärmeausdehnungen des umgebenden Metalls, und vereinfacht den gleichmäßigen Einpressvorgang.
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