DICHTOMATIK
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Der Radial-Wellendichtring w185-210-13-basl dichtet Wellen mit 185 mm Durchmesser und Gehäusebohrungen von 210 mm bei 13 mm Baubreite ab.
Für den verlässlichen Einschluss von Schmierstoffen sowie den Schutz rotierender Wellen vor Schmutzeintrag sind Wellendichtringe w185-210-13-basl konzipiert. Die Dichtung trennt Medienräume im Maschinenbau wirksam voneinander. Mit einem Innendurchmesser von 185 mm, einem Außendurchmesser von 210 mm und einer Breite von 13 mm entspricht das Bauteil gängigen Einbauräumen für Großwellen. Das bewährte Elastomer NBR (Perbunan) verleiht dem Ring eine hohe Beständigkeit gegen herkömmliche Schmierfette und Mineralöle im täglichen Anlagenbetrieb.
Dieser Radial-Wellendichtring kommt vor allem an rotierenden Wellen in Getrieben, Pumpen und schweren Industrieantrieben zum Einsatz. Seine Hauptaufgabe besteht darin, das Austreten von Getriebeöl oder Wälzlagerfett entlang der Welle zu verhindern. Gleichzeitig schützt die Bauform den Lagerinnenraum vor umgebender Feuchtigkeit und festen Fremdpartikeln. In Instandhaltung und Erstausrüstung bewährt sich der Dichtring überall dort, wo Großlagerungen mit 185 mm Wellendurchmesser im definierten Temperaturbereich abzudichten sind.
Der Werkstoff NBR (Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch als Perbunan bekannt) deckt einen zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +100 °C ab. Dieses Elastomer zeichnet sich durch gute elastische Eigenschaften, Abriebfestigkeit und Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierstoffen aus. Bei der Auslegung ist zu berücksichtigen, dass die an der Dichtkante entstehende Reibungswärme zusammen mit der Mediumstemperatur die Grenze von +100 °C nicht überschreitet. Für Anwendungen mit synthetischen Spezialmedien empfiehlt sich vorab ein Abgleich der Medienverträglichkeit.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 185 mm zur Aufnahme auf der rotierenden Welle. Der Außendurchmesser beträgt 210 mm für den Sitz in der Gehäusebohrung, während die axiale Baubreite bei 13 mm liegt. Diese Abmessungen sind auf entsprechende Passsitze im jeweiligen Einbauraum abgestimmt.
Der Wellendichtring ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 °C ausgelegt. Damit eignet sich das Bauteil für herkömmliche Maschinenelemente mit Mineralölschmierung. Zu beachten ist, dass Umfangsgeschwindigkeit und Schmierungszustand an der Dichtlippe die lokale Erwärmung beeinflussen.
NBR (Perbunan) zeigt eine gute chemische Beständigkeit gegenüber Schmierölen und Schmierfetten auf Mineralölbasis. Auch gegen Wasser und schwache alkalische Medien verhält sich das Elastomer stabil. Bei stark polaren Lösungsmitteln, Glykolen oder aggressiven Säuren sollte die Werkstoffverträglichkeit vor dem Einsatz geprüft werden.
Die Einbaulage richtet sich nach dem vorrangigen Schutzziel der Lagerstelle. Soll primär Schmierstoff im Gehäuseinneren gehalten werden, weist die Dichtlippe nach innen zum Medium. Dient die Dichtung vor allem dem Abhalten von Schmutz und Wasser von außen, zeigt die funktionale Lippe in Richtung der Umgebung.
Wellenenden sollten angefast und frei von Riefen oder Graten sein, um Beschädigungen der Dichtkante zu vermeiden. Vor dem Einpressen erleichtert leichtes Benetzen der Lauffläche mit Schmierstoff das Fügen und verringert die Anfangsreibung. Das Werkzeug sollte die Einpresskraft gleichmäßig und rechtwinklig auf den Außenring übertragen.
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