DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W100-120-13 B2 dichtet rotierende Wellen mit 100 mm Durchmesser bei 120 mm Gehäusebohrung gegen Schmierstoffaustritt ab.
Der Wellendichtring W100-120-13 B2 dient dem Abdichten rotierender Wellen in Gehäusen gegen austretendes Öl oder Schmierfett. Mit einem Innendurchmesser von 100 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Einbaubreite von 13 mm passt dieser Dichtring in zylindrisch bearbeitete Gehäusebohrungen. Die Dichtlippe besteht aus NBR (Perbunan) und wird durch eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl auf der Welle gehalten. Durch die metallummantelte, beidseitig geschlossene Bauform B2 sitzt der Ring formstabil in der Aufnahmebohrung.
Die Ausführung dichtet rotierende Maschinenteile bei drucklosem Betrieb oder geringer Druckbeaufschlagung bis maximal 0,5 bar ab. Das Elastomer NBR (Perbunan) bietet Beständigkeit gegenüber Schmierölen und Schmierfetten auf Mineralölbasis im Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad Celsius. Da dieser Dichtring ohne Schutzlippe gefertigt ist, eignet er sich für saubere Einbauumgebungen ohne direkte äußere Verschmutzung.
Der metallische, beidseitig geschlossene Außenmantel der Bauform B2 ermöglicht einen festen Presssitz in der Gehäusebohrung. Die metallische Außenfläche sorgt für einen formstabilen Halt im Gehäuse. Bei der Montage leitet ein passendes Schlagwerkzeug die Einpresskraft gleichmäßig auf die äußere Stirnfläche. Die integrierte Zugfeder spannt die Dichtlippe radial vor, sodass die Dichtwirkung bei Wellenbewegungen erhalten bleibt.
Die Abmessungen betragen 100 mm Innendurchmesser für die Welle, 120 mm Außendurchmesser für das Gehäuse und 13 mm Einbaubreite. Diese Maße bestimmen den radialen und axialen Bauraum. Vor dem Einbau empfiehlt sich ein Abgleich der Wellen- und Gehäusemaße mit diesen Nennwerten.
Das Elastomer NBR (Perbunan) ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +100 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser Spanne bleibt der Werkstoff elastisch und dichtet die Kontaktfläche zur Welle ab. Bei aggressiven Medien oder höheren Temperaturen über 100 Grad Celsius sind alternative Dichtungswerkstoffe zu wählen.
Die Druckbeständigkeit dieses Radial-Wellendichtrings reicht bis maximal 0,5 bar. Die Konstruktion ist für drucklose Anwendungen oder geringe Druckdifferenzen ausgelegt, die sich durch Erwärmung im Gehäuse aufbauen können. Bei höheren Systemdrücken sind Druckentlastungen oder spezielle Hochdruckdichtungen erforderlich.
Die Zugfeder aus unlegiertem Stahl sitzt in einer Nut über der Dichtlippe und übt eine definierte Radialkraft auf die Welle aus. Sie unterstützt den gleichmäßigen Anpressdruck der NBR-Dichtkante und trägt dazu bei, minimale Rundlaufabweichungen der Welle auszugleichen.
Der Verzicht auf eine Schutzlippe verringert die Reibleistung sowie die Temperaturentwicklung an der Kontaktzone der Welle. Diese Bauform hält Schmierstoffe im Gehäuse zurück, wenn keine Schmutzpartikel von außen einwirken. In staubigen Umgebungen ist ein separater Schutz vorgeschaltet vorzusehen.
Die Bauform B2 zeichnet sich durch einen beidseitig geschlossenen Metallaußenmantel aus. Diese Konstruktion bietet eine hohe Formstabilität für den Presssitz in der Gehäuseaufnahme. Bei fachgerechtem Einbau verzieht sich der metallische Dichtring nicht und bleibt fest im Gehäuse verankert.
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