DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der Wellendichtring W70-95-13 B1 dichtet rotierende Wellen mit 70 mm Durchmesser gegen das Austreten von Schmierstoffen ab.
Der Wellendichtring W70-95-13 B1 dient der Abdichtung rotierender Wellen und schützt Gehäuseinnenräume vor austretenden Schmierstoffen. Mit einem Innendurchmesser von 70 mm, einem Außendurchmesser von 95 mm sowie einer Breite von 13 mm passt dieser Radial-Wellendichtring in entsprechende Gehäusebohrungen. Gefertigt aus NBR deckt der Dichtring einen Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad ab. Eine Zugfeder aus unlegiertem Stahl unterstützt die Dichtlippe und hält den Kontakt zur Lauffläche aufrecht.
Dieser Radial-Wellendichtring dichtet Aggregate und Lagerstellen im Maschinenbau ab. Er kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Schmieröle oder Schmierfette im Gehäuse verbleiben müssen. Da die Ausführung ohne Schutzlippe konstruiert ist, eignet sie sich vorrangig für saubere Einbauumgebungen ohne starke externe Staubbelastung. Das Bauteil ist für einen Betriebsdruck von bis zu maximal 0,5 bar ausgelegt.
Bei der Montage ist auf eine unbeschädigte Wellenoberfläche und saubere Gehäuseaufnahme zu achten. Eine materialschonende Montage schützt die Dichtkante vor Beschädigungen. Die Dichtlippe wird dabei zum abzudichtenden Medium hin ausgerichtet, damit Schmierstoffe im Gehäuse verbleiben. Zu berücksichtigen sind der Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad sowie die Druckgrenze von maximal 0,5 bar.
Die Abmessungen betragen 70 mm Innendurchmesser für den Wellensitz, 95 mm Außendurchmesser für die Gehäusebohrung und 13 mm Baubreite. Für eine funktionierende Abdichtung müssen diese Maße exakt mit den Dimensionen der Welle und der Gehäuseaufnahme übereinstimmen.
NBR, auch als Nitrilkautschuk oder Perbunan bezeichnet, zeichnet sich durch Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierstoffen und Fetten aus. Das Material bleibt in einem Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad elastisch und bietet guten Widerstand gegen mechanischen Abrieb an der rotierenden Gegenlauffläche.
Die Druckbeständigkeit liegt bei maximal 0,5 bar. Die Bauform ist für drucklose oder leicht druckbeaufschlagte Systeme konzipiert, wie sie bei vielen Standardgetrieben und Schmiersystemen üblich sind. Höhere Betriebsdrücke erfordern spezielle Konstruktionen, um ein Umklappen oder Verformen der Dichtkante zu verhindern.
Die Feder aus unlegiertem Stahl umschließt die Dichtlippe und erzeugt eine gleichmäßige radiale Vorspannung auf die Wellenoberfläche. Dadurch gleicht sie minimale Rundlaufabweichungen aus und unterstützt den kontinuierlichen Kontakt zwischen Dichtkante und Welle über den gesamten Temperaturbereich von -30 bis +100 Grad.
Der bewusste Verzicht auf eine zusätzliche Schutzlippe reduziert Reibung und Wärmeentwicklung an der Kontaktstelle der Welle. Diese Bauform ist zweckmäßig für Einbauorte, die bereits durch geschlossene Gehäusedeckel oder externe Abdeckungen vor groben Verunreinigungen und Schmutzpartikeln geschützt sind.
Die Dichtlippe mit der Zugfeder weist üblicherweise zum abzudichtenden Medium hin, um Schmieröl oder Schmierfett im Gehäuseinneren zu halten. Soll der Ring vorwiegend gegen das Eindringen von Flüssigkeiten von außen abdichten, wird die Dichtlippe nach außen montiert.
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