DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Radialer Wellendichtring mit den Maßen 78x100x10 mm aus NBR zur Abdichtung rotierender Wellen bei Temperaturen von -30 bis +100 °C.
Die Wellendichtringe w78-100-10-ba dichten rotierende Maschinenteile gegen den Austritt von Schmierstoffen sowie das Eindringen von Schmutz ab. Mit einem Innendurchmesser von 78 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Breite von 10 mm passt diese Ausführung in normierte Gehäusebohrungen. Als Dichtungsmaterial dient Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, kurz NBR oder Perbunan, der sich im industriellen Maschinenbau für öl- und fettgeschmierte Lagerstellen bewährt hat.
Diese Radial-Wellendichtringe kommen vor allem in rotierenden Wellenlagerungen, Aggregaten und allgemeinen Maschinenkonstruktionen zum Einsatz. Sie schließen das Lagergehäuse ab, sodass Schmieröl oder Schmierfett im System verbleibt. Gleichzeitig schützt die Dichtlippe vor Verunreinigungen aus der Umgebung. Die Baugröße eignet sich für Wellen mit 78 mm Durchmesser, bei denen eine Gehäusebohrung von 100 mm und ein axialer Bauraum von 10 mm zur Verfügung stehen.
Der Elastomerwerkstoff NBR deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +100 °C ab. NBR weist eine hohe Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Schmierfetten und Schmierölen auf. Für Anwendungen mit Standard-Schmierstoffen bietet Perbunan ein ausgewogenes Verhältnis von Elastizität und Abriebfestigkeit. Bei der Montage empfiehlt sich das vorherige Benetzen der Dichtlippe mit Schmierstoff, um Trockenlauf in der Anlaufphase zu vermeiden und die Reibung an der Lauffläche zu reduzieren.
Dieser Radial-Wellendichtring besitzt einen Innendurchmesser von 78 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 100 mm für die Gehäusebohrung und eine Einbaubreite von 10 mm. Die Abmessungen bestimmen die Passung in der Gehäuseaufnahme und auf der rotierenden Welle.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -30 und +100 °C. Dieser Bereich wird durch den verwendeten Elastomerwerkstoff NBR bestimmt. Innerhalb dieser Grenzwerte bleibt das Material elastisch genug, um die Dichtwirkung an der Welle aufrechtzuerhalten.
Acrylnitril-Butadien-Kautschuk, auch als Perbunan bezeichnet, ist beständig gegen handelsübliche Schmieröle und Schmierfette auf Mineralölbasis. Der Werkstoff widersteht typischen Betriebsflüssigkeiten im Maschinenbau, eignet sich jedoch nicht für stark aggressive Chemikalien oder Bremsflüssigkeiten auf Glykolbasis.
Die Ausrichtung richtet sich nach der primären Schutzaufgabe. Soll in erster Linie das Austreten von Schmierstoff aus dem Gehäuse verhindert werden, weist die Dichtlippe nach innen zum Gehäuseinneren. Dient die Dichtung vorrangig dem Schutz gegen äußeren Schmutz, zeigt die Dichtlippe zur Außenseite.
Der Dichtring muss rechtwinklig zur Wellenachse in die Gehäusebohrung eingepresst werden. Scharfkantige Wellenübergänge oder Nuten sollten bei der Montage abgedeckt sein, damit die feine Dichtkante nicht beschädigt wird. Zudem erleichtert ein leichtes Einölen des Außenmantels das gleichmäßige Einpressen.
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