DICHTOMATIK
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Wellendichtringe w115-140-12-vit dichten rotierende Wellen mit 115 mm Durchmesser gegen Schmierstoffaustritt bei Betriebstemperaturen von -15 bis +200 °C ab.
Dieser Radial-Wellendichtring schützt Lagerstellen vor Schmierstoffverlust sowie vor dem Eindringen von Verunreinigungen. Mit den Abmessungen 115 mm Innendurchmesser, 140 mm Außendurchmesser und 12 mm Breite ist die Bauform für industrielle Wellen konzipiert. Das Dichtungsmaterial FKM (Viton) eignet sich insbesondere für Anwendungen mit gesteigerten thermischen und chemischen Anforderungen.
Der Radial-Wellendichtring kommt an rotierenden Bauteilen zum Einsatz, bei denen Schmierstoffe unter erhöhter thermischer Beanspruchung im Gehäuse gehalten werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich in industriellen Antrieben, Pumpen oder Getriebeeinheiten. Die Dichtlippe trennt flüssige Medien vom Außenbereich und unterstützt den Schutz des Lagerinnenraums vor Staub, Schmutzpartikeln oder Spritzflüssigkeiten.
FKM zeichnet sich durch eine ausgeprägte Chemikalien- und Temperaturbeständigkeit gegenüber vielen Schmierstoffen und Medien aus. Gegenüber Standard-Elastomeren bleibt das Material auch im Temperaturbereich von -15 bis +200 °C formstabil und elastisch. Dies mindert das Risiko einer vorzeitigen Versprödung der Dichtkante bei thermischer Belastung durch Medienkontakt oder Reibungswärme. Für eine sachgerechte Funktion empfiehlt sich eine saubere Gegenlauffläche auf der Welle.
Dieser Radial-Wellendichtring weist einen Innendurchmesser von 115 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm und eine Baubreite von 12 mm auf. Die Maße sind exakt auf Wellen mit 115 mm Durchmesser und passende Gehäusebohrungen abgestimmt.
Der Dichtring deckt einen Einsatzbereich von -15 bis +200 °C ab. Dank des verwendeten FKM-Werkstoffs eignet sich das Bauteil für Anwendungen mit erhöhten Dauerbetriebstemperaturen oder Reibungswärme an der Welle.
FKM, auch unter dem Handelsnamen Viton bekannt, ist ein Fluorkautschuk mit hoher Beständigkeit gegen synthetische Öle, Kraftstoffe sowie Chemikalien. Das Elastomer bewahrt seine Dichtwirkung selbst unter starker thermischer Einwirkung über lange Zeiträume.
Die Ausrichtung richtet sich nach dem Hauptzweck: Soll Schmierstoff im Aggregat gehalten werden, zeigt die Dichtlippe zum Gehäuseinneren. Dient die Dichtung primär dem Schutz vor eindringendem Staub oder Schmutz von außen, weist die Lippe nach außen.
Die Gegenlauffläche auf der Welle muss frei von Riefen, Schlägen und scharfen Kanten sein, damit die Dichtkante nicht beschädigt wird. Vor dem Einpressen erleichtert leichtes Einfetten oder Einölen von Welle und Dichtlippe den Einbau.
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